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Der schwere Unfall von Alex Albon in Kanada belastet Williams noch immer - Vor Monaco priorisiert das Team deshalb die Produktion von Ersatzteilen

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James Vowles sieht Monaco als Härtetest

Foto: AFP

Williams-Teamchef James Vowles hat erklärt, dass das Team die Produktion von Ersatzteilen vor dem Grand Prix von Monaco stark priorisiert. Er betont zudem, dass der anspruchsvolle Stadtkurs möglicherweise das erste echte Regenrennen der Saison bieten könnte.

Nach einem schwierigen Wochenende in Kanada, das den Ersatzteilbestand des Teams erheblich belastete, spricht Vowles über die Notwendigkeit, vor dem Rennen in Monte Carlo zusätzliche Teile bereitzustellen. Hauptursache dafür ist ein schwerer Unfall von Alex Albon am Freitag des Kanda-Grand-Prix, bei dem mehrere wichtige Komponenten zerstört wurden.

"Im Fall von Alex war der Einschlag am Freitag ein sehr, sehr kostspieliger Einschlag. Dabei wurden der Unterboden, der Frontflügel, der Heckflügel, einige Elemente des Getriebes sowie gleichzeitig einige Elemente der Power Unit beschädigt. In dieser Hinsicht war das also teuer, und natürlich sind wir alle durch die Budgetobergrenze eingeschränkt", erklärt der Teamchef in "The Vowles Verdict".

Ersatzteilbestand nach Kanada unter Druck

Alexander Albon

Kostspieliger Unfall von Albon in Kanada

Foto: Formula 1

Er ergänzte: "Für einige dieser Fahrzeugkomponenten haben wir einen Entwicklungszyklus für die Zukunft. Zum Beispiel kommt ein neuer Frontflügel, außerdem gibt es eine Weiterentwicklung des Unterbodens, die wir uns zu einem späteren Zeitpunkt ansehen werden."

"Was wir nun als Folge all dessen tun mussten, ist sicherzustellen, dass wir für Monaco Prioritäten setzen und über ausreichende Lagerbestände verfügen. Denn egal, was passiert, wir stehen vor wahrscheinlich der schwierigsten Strecke im Hinblick auf Verschleiß und Ausfälle, und man kann es sich einfach nicht leisten, die Autos ohne Ersatzteile im Hintergrund aufzubauen."

Vowles "Hass-Liebe" zu Monaco

Vowles räumte ein, dass er zum ikonischen Stadtkurs von Monte Carlo eine "Hass-Liebe" habe: "Monaco, ich habe eine Liebes- und zugleich Hass-Beziehung zu dieser Strecke. Sie ist in ihrer Art so einzigartig."

"Beginnen wir mit den positiven Aspekten. Zunächst einmal ist es außergewöhnlich, den Fahrern dabei zuzusehen, wie sie auf dieser Strecke Geschwindigkeit aufbauen und dann im Qualifying absolut perfekte Runden abliefern", erklärt der Williams-Teamchef.

"Und ich meine wirklich millimetergenau perfekt. Wenn man oberhalb dessen steht, was wir den Swimming-Pool-Abschnitt nennen, kann man sehen, dass sie beim Einlenken leicht mit den Reifen den Kerb berühren. Das ist unglaublich anzusehen."

Wetter könnte zusätzliche Herausforderung werden

Auch das Wetter spiele in Monaco häufig eine Rolle und sei bis zu einem gewissen Grad unvorhersehbar, stark rennentscheidend und deshalb der "Hass-Aspekt".

"Wir hatten dort mehrere Regenrennen. Es ist also eine anspruchsvolle Strecke mit wenig Grip, auf der die Fahrer die Autos ans Limit bringen. Außerdem könnte es unser erster echter Grand Prix im Regen in dieser Saison werden, was eine enorme Herausforderung wäre."

Damit richtet Williams den Fokus vor dem Monaco-Wochenende insbesondere auf eine ausreichende Versorgung mit Ersatzteilen.

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