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Montoya fordert: Russell muss Fokus von Antonelli weglenken

Ex-Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya fordert von George Russell ein Umdenken - Der Brite solle sich lieber auf den eigenen Fahrstil als auf Kimi Antonelli konzentrieren

Montoya fordert: Russell muss Fokus von Antonelli weglenken

George Russell verkürzte den Abstand auf seinen Teamkollegen

Foto: LAT Images

Um echte Chancen auf den Gewinn der Weltmeisterschaft zu haben, sollte sich George Russell laut Juan Pablo Montoya weniger auf seinen Mercedes-Teamkollegen Andrea Kimi Antonelli fokussieren. Stattdessen forderte Montoya den Briten auf, den Fokus vielmehr auf die Anpassung seines eigenen Fahrstils zu legen.

Beim Großen Preis von Großbritannien belegte Russell den zweiten Platz. Er profitierte hierbei von einer mutigen, späten Strategie von Mercedes: Während einer Safety-Car-Phase, die bis zum Rennende anhielt, blieb er mit bereits gefahrenen Medium-Reifen auf der Strecke, um seine Platzierung erfolgreich zu verteidigen.

Obwohl er dadurch einen ordentlichen Brocken vom WM-Vorsprung seines Teamkollegen abknabbern konnte, gab Russell nach dem Rennen zu, das Resultat nicht verdient zu haben. Nach diesem Wochenende müsse er einige Dinge ändern, um um den Titel 2026 kämpfen zu können.

Russell muss besser werden

"Wenn ich ganz brutal ehrlich bin: Wenn die Leistungen so weitergehen, werde ich nicht um eine Weltmeisterschaft kämpfen", erklärte Russell gegenüber F1 TV. "Ich reise also nicht zufrieden von diesem Wochenende ab. Das Ergebnis nehme ich natürlich mit."

"Ich war wahrscheinlich zufriedener, als ich in Kanada aus der Führung heraus ausgefallen bin, als ich es heute als Zweitplatzierter auf dem Podium bin. In Kanada hätte ich den Sieg wohl verdient gehabt, und heute hatte ich es nicht verdient, dort zu stehen, wo ich stand."

Im Anschluss an die Post-Race-Übertragung von F1 TV legte Montoya dem Briten nahe, den Blick mehr auf den eigenen Fahrstil statt zu sehr auf den Teamkollegen zu richten.

Montoya warnt Russell

"Er muss sich anpassen. Er ist so sehr auf Antonelli fokussiert und - das ist jetzt nur eine Vermutung von mir - er will Kimi unbedingt schlagen. Ich denke, er muss mehr auf sich selbst schauen und verstehen, warum er es nicht auf die Kette bekommt. Was lässt das Auto bei ihm nicht zu? Er muss herausfinden, wie er das Auto abstimmen muss, um dazu in der Lage zu sein."

Durch Russells zweiten Platz in Silverstone und das Finish von Antonelli auf Rang 15 liegt der Brite in der Gesamtwertung nun 25 Punkte hinter dem 19-jährigen WM-Spitzenreiter.

Hinter den beiden Mercedes-Piloten folgen der siebenmalige Champion Lewis Hamilton auf dem dritten Platz sowie dessen Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc, der den Großen Preis von Großbritannien gewann, auf Rang vier.

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