Formel 1

Montoya: Perez oder Colapinto bei Alpine, wenn Doohan nicht liefert

Juan Pablo Montoya sieht Sergio Perez und Franco Colapinto in einer guten Position für ein Alpine-Cockpit, sollte Jack Doohan als Rookie nicht liefern

André Wiegold

Bearbeitet: 24.12.2024, 07:47

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Montoya: Perez oder Colapinto bei Alpine, wenn Doohan nicht liefert

Sitzt er schon auf dem heißen Stuhl? Jack Doohan darf sich keine Fehler erlauben

Foto: Circuitpics.de Circuitpics.de

Die Formel 1 ist ein schnelllebiges Geschäft, in dem Leistung zählt und Schwächen kaum verziehen werden. Gerade Rookies haben es daher nicht leicht, sich zu etablieren, vor allem wenn gestandene Rennfahrer theoretisch zur Verfügung stehen. In dieser Situation befindet sich Jack Doohan, der von Alpine in die Formel 1 befördert wurde. Zwei Fahrer lauern auf das Cockpit des Youngsters: Segio Perez, der von Red Bull vor die Tür gesetzt wurde, und Franco Colapinto, ein weiterer junger Wilder.

Ex-Formel-1-, IndyCar- und NASCAR-Pilot Juan Pablo Montoya erklärt AS Columbia seine Sicht der Dinge. Der Kolumbianer fuhr selbst in der Königsklasse und auch sein Sohn Sebastian versucht sich im Haifischbecken Motorsport zu etablieren. "Checo [Perez] würde Alpine wirtschaftlich helfen, aber er könnte noch mehr Ärger verursachen. Viele sprechen von Colapinto, das ist eine Option, aber alles hängt davon ab, was Doohan macht."

Montoya stimmt zu: "Ich habe gehört, dass Doohan für eine bestimmte Anzahl von Rennen fest im Cockpit sitzt, aber das Team kann sich nach Optionen umsehen, wenn er nicht die Leistung bringt, die er braucht. In der Formel 1 gibt es kein Schwarz und Weiß, sondern viele Grauzonen. Doohan hat einen Vertrag, gleichzeitig gehen viele davon aus, dass er durch Colapinto ersetzt wird. Checo wurde nicht in Betracht gezogen."

Perez wurde nach einer schwachen Saison bei Red Bull vor die Tür gesetzt, Liam Lawson ist der Nachfolger des erfahrenen Mexikaners. Laut Montoya war Perez immer ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor für das Team, aber auch für die Formel 1 im Kernmarkt Südamerika. Der Abschied war laut dem Kolumbianer alles andere als leicht, denn es habe Konflikte gegeben. Ich habe Gerüchte gehört, dass es nicht so gut gelaufen ist", sagt er.

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