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Motor-Updates: Neuer Renault-Motor auch für Red-Bull-Fahrer

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Motor-Updates: Neuer Renault-Motor auch für Red-Bull-Fahrer
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper
08.06.2018, 17:18

Renault, Red Bull, McLaren, Ferrari und Toro Rosso treten beim Grand Prix von Kanada mit Motor-Updates und neuen Antriebseinheiten an - Keine Strafen

Ferrari, Honda und auch Renault ziehen beim Grand Prix von Kanada die jeweils zweiten Ausbaustufen ihrer V6-Hybrid-Antriebseinheiten. Die Kundenteams der Franzosen werden ebenso wie das Werksteam darauf zurückgreifen, das hat die FIA am Freitag bestätigt. Sowohl Renault, wie auch Red Bull und McLaren, bekommen die verbesserte Antriebseinheit eingebaut. Zuvor war nicht klar, ob auch wirklich alle sechs Piloten in den Genuss der Ausbaustufe in Montreal kommen werden.

Carlos Sainz, Nico Hülkenberg, Fernando Alonso, Stoffel Vandoorne, Max Verstappen und auch Daniel Ricciardo werden mit dem verbesserten Renault-Antrieb an diesem Rennwochenende fahren. Der Monaco-Sieger wird außerdem keine Strafe an diesem Wochenende bekommen, wie zuvor fälschlicherweise berichtet wurde. Ricciardo wird nun mit jener MGU-K-Einheit weiterfahren, die zuvor am China-Wochenende ausgebaut wurde. Daher wird er keine Strafe erhalten. Allerdings ist der Australier nun durch den Tausch bereits beim Verbrennungsmotor und dem Turbo am oberen Limit, der dritten Komponente, angekommen, eine neue Einheit würde eine Strafe bedeuten.

Red-Bull-Teamchef Christian Horner ist unbesorgt, dass Ricciardo nun mit einer älteren MGU-K fahren wird. "Wir sind nicht besorgter als sonst auch", erklärte der Brite gegenüber 'Sky Sports F1'. Die Einheit habe bereits ein paar Rennen auf dem Buckel, das sei das erste Element, das aus seinem Pool wiederverwendet wird. "Hoffentlich klappt es damit."

Vettel mit neuem V6 ausgestattet, Räikkönen nicht

Ebenfalls einen neuen V6-Motor erhält Sebastian Vettel von Ferrari, zuvor haben Sauber und Haas - die Ferrari-Kundenteams - die Weiterentwicklung bereits in Monaco testen dürfen. Teamkollege Kimi Räikkönen wird noch keinen neuen Motor erhalten, da er den zweiten von insgesamt drei straffreien Motoren bereits beim Spanien-Grand-Prix eingebaut bekam. Beide Toro-Rosso-Piloten werden ebenso eine neue Antriebseinheit von Honda zur Verfügung gestellt bekommen.

Nicht nur Daniel Ricciardos Kontingent ist bereits teilweise erschöpft, auch Max Verstappen und Kimi Räikkönen drohen nach den heutigen Änderungen bereits Strafen. Laut Reglement darf ein Fahrer pro Saison maximal drei Verbrennungsmotoren, drei MGU-H-Einheiten, drei Turbolader, zwei Energiespeicher, zwei Versionen der Einheitselektronik und zwei MGU-K-Einheiten verwenden. Verstappen steht beim Turbo und bei der Einheitselektronik am Limit, Räikkönen beim Turbo.

Keine Änderungen gibt es bei Mercedes und den Kundenteams der Silberpfeile. Mercedes, Force India und Williams müssen auf die Ausbaustufe aus Brixworth noch warten, da im letzten Moment Qualitätsprobleme aufgetaucht sind. Lewis Hamilton sieht sich daher in Kanada im Nachteil.

Neue Antriebskomponenten in Montreal:
Sebastian Vettel (Ferrari): Verbrennungsmotor, Turbo, MGU-H
Kimi Räikkönen (Ferrari): Turbo

Daniel Ricciardo (Red Bull): Verbrennungsmotor, Turbo, MGU-H
Max Verstappen (Red Bull): Verbrennungsmotor, Turbo, MGU-H, Einheitselektronik

Nico Hülkenberg (Renault): Verbrennungsmotor, Turbo, MGU-H, Einheitselektronik
Carlos Sainz (Renault): Verbrennungsmotor, Turbo, MGU-H, Einheitselektronik

Brendon Hartley (Toro Rosso): Verbrennungsmotor
Pierre Gasly (Toro Rosso): Verbrennungsmotor, Turbo, MGU-H, MGU-K, Energiespeicher, Einheitselektronik

Fernando Alonso (McLaren): Verbrennungsmotor, MGU-H, MGU-K
Stoffel Vandoorne (McLaren): Verbrennungsmotor, Turbo, MGU-H

Weitere Artikel zu den Motor-Updates:

Formel 1 Kanada 2018: Verstappen trotz Reifenschaden Schnellster

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