"Motoren stabil": Warum Red Bull keinen Motorwechsel mehr plant

Helmut Marko erklärt, warum Red Bull in puncto Motorwechsel strategisch in einer ganz anderen Position ist als Konkurrent Mercedes

"Motoren stabil": Warum Red Bull keinen Motorwechsel mehr plant

Mercedes hat bei Lewis Hamilton in der Formel-1-Saison 2021 bereits zweimal den Motor gewechselt: In Istanbul wurde der erste neue Verbrenner in den Pool gezogen, in Sao Paulo der zweite. Red Bull hat bei Max Verstappen bisher nur einmal gewechselt. In Sotschi kam jener Motor neu ins Kontingent, der den Unfallmotor von Silverstone ersetzen musste.

Sowohl bei Mercedes als auch bei Red Bull sind jetzt keine weiteren Motorwechsel mehr geplant. Mercedes hat angekündigt, in Saudi-Arabien mit dem Brasilien-Motor zu fahren. Ob in Abu Dhabi dann der Brasilien- oder der Türkei-Motor eingesetzt wird, das ist derzeit zumindest außerhalb des Teams noch nicht bekannt.

Vorausgesetzt, es tritt kein unerwarteter Defekt auf, wird Red Bull auf jeden Fall mit dem derzeitigen Kontingent zu Ende fahren. Der Grund dafür ist simpel: Während bei Mercedes die Leistungsdifferenz zwischen einem frischen Motor und einem am Ende seiner Lebensdauer relativ groß ist, verlieren die Honda-Motoren im Laufe ihres Lebens weniger stark an Performance.

Die Frage von 'Sky', ob man noch einen Motorwechsel plane, beantwortet Helmut Marko mit einem ganz klaren "Nein", denn: "Wir sind von Honda her nicht mit solchen Schwankungen konfrontiert. Unsere Motoren sind stabil. Da ist die Schwankungsbreite innerhalb von einem halben Prozent, und nicht wie bei Mercedes, wo es fast zwei Prozent ausmacht."

Übrigens: Eine tabellarische Übersicht, welcher Fahrer in der Formel-1-Saison 2021 bisher welche Komponenten getauscht hat, gibt's hier.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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