Formel 1
Formel 1
29 Aug.
-
01 Sept.
Event beendet
05 Sept.
-
08 Sept.
Event beendet
19 Sept.
-
22 Sept.
Event beendet
26 Sept.
-
29 Sept.
Event beendet
10 Okt.
-
13 Okt.
Event beendet
R
Mexiko-Stadt
24 Okt.
-
27 Okt.
1. Training in
10 Tagen
31 Okt.
-
03 Nov.
1. Training in
17 Tagen
14 Nov.
-
17 Nov.
1. Training in
31 Tagen
28 Nov.
-
01 Dez.
1. Training in
45 Tagen
Details anzeigen:

Motoren-Update: Warum Ferrari die Premiere erst für Monza plant

geteilte inhalte
kommentare
Motoren-Update: Warum Ferrari die Premiere erst für Monza plant
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper
31.08.2019, 12:36

Die Kundenteams Alfa Romeo und Haas fahren schon in Belgien die neueste Motorenspezifikation von Ferrari - Warum das Werksteam erst in Italien nachzieht

Die Motorenabteilung von Ferrari hat in Fiorano das zweite Update 2019 gezündet. Die beiden Kundenteams Alfa Romeo und Haas haben die dritte Version des diesjährigen Ferrari-Antriebsstrangs (Spec C) bereits am laufenden Belgien-Wochenende in Spa-Francorchamps im Einsatz.

Das Ferrari-Werksteam aber wird erst am kommenden Wochenende beim Grand Prix von Italien in Monza nachziehen und dort seinerseits das Update von Spec B auf Spec C bringen. Warum man damit bis zum Heimspiel wartet?

"Es ist die schnellste Strecke im ganzen Kalender", sagt Ferrari-Sportdirektor Laurent Meckies über Monza und rechnet vor: "Wenn man dort zehn PS mehr hat, macht das in der Rundenzeit gleich mal zwei Zehntelsekunden aus."

In diesem Zusammenhang gibt es noch einen anderen Grund, weshalb Ferrari das Update ein Rennwochenende länger hinauszögert als die Kundenteams. "Die Performance der Motoren geht mit der Laufleistung zurück. Deshalb ist es besser, den neuesten Motor auf der schnellsten Strecke zu haben", erklärt Meckies.

Fotos: GP Belgien in Spa-Francorchamps

Dass Alfa Romeo und Haas schon an diesem Wochenende in Spa in den Genuss der Ausbaustufe kommen, will Ferrari-Teamchef Mattia Binotto übrigens nicht als Versuchsprogramm mit möglicherweise zusätzlichen Daten für das Werksteam verstanden wissen.

"Uns hilft das nicht", winkt Binotto auf entsprechende Nachfrage von 'Motorsport.com' ab und erklärt: "Wenn man sich dazu entscheidet, eine neue Antriebseinheit einzuführen, dann sollte sie ohnehin zuverlässig, standfest, auf dem Prüfstand erprobt und homologiert sein."

"Der Grund, weshalb wir so vorgehen, sind einfach die unterschiedlichen Szenarien hinsichtlich der Laufleistungen", spricht Binotto auf die aktuelle Übersicht der Formel-1-Motorenstrafen 2019 an und merkt zudem an: "Indem wir den Aufbau der Motoren zeitlich aufteilen, machen wir es für die Fabrik wesentlich einfacher."

Mit Bildmaterial von Sutton.

Helmut Marko bestätigt Gespräch mit Vettels Rechtsanwälten

Vorheriger Artikel

Helmut Marko bestätigt Gespräch mit Vettels Rechtsanwälten

Nächster Artikel

Renault rüstet drei Autos auf älteren Spec-B-Motor zurück

Renault rüstet drei Autos auf älteren Spec-B-Motor zurück
Kommentare laden