Motorendebatte: Max Mosley schlägt einfache Lösung vor

Der frühere FIA-Präsident Max Mosley hat einen Vorschlag, wie die Formel 1 ihr Motorenproblem lösen könnte, ohne dass zusätzliche Kosten entstehen.

„Die Idee ist, pro Saison und Auto nur zwei Motoren zuzulassen“, sagt Mosley, Präsident des Automobil-Weltverbands von 1993 bis 2009.

Damit, so die Theorie des Briten, würden automatisch mehr Aggregate zur Verfügung stehen, weil die Hersteller bisher mit drei Motoren pro Auto planen. „Und die Kosten würde dieser Ansatz auch halbieren“, meint Mosley.

„Die aktuellen Motoren müssten nur geringfügig angepasst werden, um die geforderte Laufleistung zu erreichen.“

Aber ob das die Formel-1-Hersteller auch so sehen? Mosley hat seine Zweifel: „Sie würden sofort auf die Barrikaden gehen und sagen, es wäre unmöglich, es würde in eine Katastrophe münden.“

„Aber in der Geschichte der Formel 1 gab es noch keinen Fall, in dem eine solche Prognose tatsächlich wahr geworden wäre.“

Bis 15. Januar 2016 haben die Hersteller noch Zeit, ihrerseits Vorschläge bei der FIA einzubringen, um die Motorenkosten in der Formel 1 zu senken. Bleiben umsetzbare Ideen aus, können Bernie Ecclestone und FIA-Präsident Jean Todt eigene Reformen erzwingen.

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