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Motorendiskussion: Romain Grosjean wünscht sich KERS zurück

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Motorendiskussion: Romain Grosjean wünscht sich KERS zurück
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Valtteri Bottas sieht ein Verbot der Motorenmodi kritisch, weil es das Racing verschlechtern könnte - Romain Grosjean würde wieder auf KERS setzen

Valtteri Bottas fürchtet, dass ein Verbot unterschiedlicher Motorenmodi für weniger Überholmanöver im Rennen sorgen wird. Die FIA möchte schon ab Spa den "Party-Modus" und generell Sondermodi an den Formel-1-Motoren verbieten. Mercedes sieht sich dabei als größten Verlierer, und laut Valtteri Bottas könnte das für weniger Action sorgen.

"Jedes Team hat natürlich verschiedene Modi, wie viel Verschleiß man beim Motor riskieren möchte, sagt Bottas. Mercedes selbst dreht den Motor runter, wenn man einen ausreichenden Vorsprung hat, "und viele Fahrer nutzen unterschiedliche Strategien beim Angreifen oder Verteidigen", so der Finne weiter.

"Von meiner Seite aus fühlt es sich daher so an, dass es weniger Überholmanöver gibt, weil alle die gleichen Modi fahren, anstatt mit ihnen zu spielen", stellt sich Bottas gegen das Verbot.

Haas-Pilot Romain Grosjean hat noch einen anderen Vorschlag: Er würde KERS wieder einführen. Das System für kinetische Energierückgewinnung war von 2009 bis 2013 ein Teil der Formel 1 und ermöglichte den Fahrern eine strategische Nutzung ihrer Energie.

"Man hatte 100 Prozent Batterie für eine Runde und konnte sie nutzen, wo man wollte - zum Angreifen oder zum Verteidigen. Es war ziemlich cool, deine Energie nutzen zu können, wann du wolltest", sagt er. "Wenn ein Fahrer entscheiden kann, wie er verteidigt oder attackiert, dann ist das ziemlich cool."

Mit Einführung der Turbomotoren 2014 verschwand auch das KERS. Mittlerweile haben die Fahrer ein Energierückgewinnungssystem namens ERS, das Energie aus der Bremse und dem Abgasstrom gewinnt.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Formel 1
Fahrer Romain Grosjean , Valtteri Bottas
Urheber Norman Fischer