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Du willst Werksfahrer werden und in der Formel 1 oder Le Mans starten? Die ADAC Stiftung Sport und der DMSB öffnen die Bewerbung 2026. Wir erklären die Anmeldung

Mega-Chance für Talente: Dein Weg ins Cockpit von Mercedes, Porsche & Co.!

Sportlerinnen und Sportler erhalten eine umfassende und auf ihre Bedürfnisse individuell ausgerichtete Unterstützung

Foto: Gruppe C Photography

Der offizielle Bundeskader des deutschen Motorsports formiert sich neu: Vom 15. Juni bis zum 31. August 2026 ist das Online-Talentmeldeverfahren des Motorsport Team Germany geöffnet. Das Förderprogramm, getragen von der ADAC Stiftung Sport und dem Deutschen Motor Sport Bund (DMSB), richtet sich an junge Motorsportlerinnen und Motorsportler. Aktuell werden 30 Athleten aus jeweils fünf Auto- und Motorrad-Disziplinen unterstützt.

Der Fokus des Programms liegt längst nicht mehr nur auf der reinen finanziellen Bezuschussung. Der größte Hebel für die Karrieren der Nachwuchsfahrer ist das direkte Netzwerk zu den großen Automobilherstellern. Mit Audi, BMW, Mercedes-AMG, Porsche und Toyota sind fünf Schwergewichte der Industrie als Partner an Bord.

Direktes Ticket in die Formel 1 und zu Werksverträgen

Wie durchlässig dieses System in den professionellen Spitzensport ist, belegen aktuelle Personalien. Herausragendes Beispiel ist der zwölfjährige Kartfahrer Devin Titz (Nordrhein-Westfalen): Durch eine gezielte Initiative des Förderprogramms mit Mercedes wurde er jüngst als erstes deutsches Motorsport-Talent in das offizielle Juniorprogramm des Mercedes-AMG PETRONAS Formel 1 Teams berufen.

Auch auf der Langstrecke greift das Konzept: Laurin Heinrich und Max Hesse haben die umfassende Ausbildung des Motorsport Team Germany durchlaufen und sind in der aktuellen Saison 2026 als Werksfahrer für Porsche beziehungsweise BMW im internationalen Top-Motorsport etabliert. Auf zwei Rädern ist Simon Längenfelder, MX2-Weltmeister von 2025, das aktuell erfolgreichste Aushängeschild der Kaderförderung.

Hermann Tomczyk, Stiftungsratsvorsitzender, ordnet die Herstellerkooperationen als Kern des Programms ein: "Uns ist wichtig, die im Motorsport aktiven Firmen frühzeitig auf unsere Talente aufmerksam zu machen. Gemeinsam ermöglichen wir unseren Sportlern einzigartige Chancen wie Einsätze in Rennsimulatoren oder exklusive Einladungen zu Werksteams." Ziel seien konkrete Testfahrten oder direkt die Aufnahme in die Juniorprogramme der Werke.

Ganzheitliche Ausbildung und das Sichtungsverfahren

Neben dem sportlichen Aufstieg umfasst die Förderung eine ganzheitliche Ausbildung. "Die Sportlerinnen und Sportler unseres Bundeskaders erhalten eine umfassende und auf ihre Bedürfnisse individuell ausgerichtete Unterstützung", erklärt Dieter Seibert, Vorsitzender der ADAC Stiftung Sport. DMSB-Präsidiumsmitglied Jürgen Hieke ergänzt, man leiste bei diesen entscheidenden Karriereschritten "einen wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherung unseres Sports."

Für das Sichtungsverfahren 2026 kommen Talente im Alter von 10 bis 24 Jahren infrage (die exakte Altersgrenze variiert je nach Disziplin). Gefördert werden im Automobilsektor die Bereiche Kart, Formel, GT-Sport und Prototypen-Langstreckensport. Im Zweiradbereich umfasst das Programm Straßenrennsport, Motocross, Enduro, Trial und Speedway.

Kandidaten, die über das Online-Verfahren die formalen Voraussetzungen erfüllen, qualifizieren sich im nächsten Schritt für ein mehrstufiges Sichtungsverfahren. Die finale Selektion für den Bundeskader erfolgt im Anschluss über einen physischen und psychischen Leistungstest in der Landessportschule Ostfildern-Ruit bei Stuttgart.

Die Bewerbungsportale (Fristende: 31.08.2026) im Überblick:

Automobilsport: adac1.guestcom.de/Foerderung4Rad26

Motorradsport: adac1.guestcom.de/Foerderung2Rad26

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