Nach Bahrain: Zweites Liberty-Meeting in Monaco

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Nach Bahrain: Zweites Liberty-Meeting in Monaco
Autor: Norman Fischer
24.05.2018, 18:12

Am morgigen Freitag werden sich die Entscheider der Formel 1 in Monaco treffen, um die in Bahrain verkündeten Pläne der "Vision 2021" weiter zu vertiefen

Was kann man am freien Freitag in Monaco machen? Richtig, über die Zukunft der Königsklasse reden. Wie heute bekannt wurde, findet morgen in Monaco das nächste Meeting statt, in dem es um die Regeln ab 2021 geht. Schon in Bahrain hatte es ein solches Treffen gegeben, bei dem Rechteinhaber Liberty Media den Teams seine "Vision 2021" mit den wichtigsten Kernpunkten präsentiert hat.

"Wir haben morgen ein Treffen, bei dem hoffentlich viele Details ans Tageslicht kommen werden, wie die nächsten Schritte von Liberty aussehen", bestätigt Red-Bull-Teamchef Christian Horner. In Bahrain wurden bereits einige Punkte besprochen, die bislang jedoch nicht verbindlich sind. Es ging um günstigere Motoren, eine gerechtere Einnahmenverteilung, besseren Sport, weniger Politik und natürlich wie immer um Kosten.

Vor allem eine geplante Budgetgrenze von 150 Millionen US-Dollar sorgte für Aufsehen. Während kleinere Teams die Einführung befürworten, sind die großen Teams nicht zufrieden, weil sie enorm einsparen und auch Stellen abbauen müssten. Möglicherweise erfährt man in Monaco Genaueres zu diesem Thema. "Es müssen vernünftige Schritte sein, weil an einigen Dingen - wie der Budgetgrenze - tausende Arbeitsplätze bei den Teams und Zulieferern hängen", warnt Horner.

"Es wird interessant sein, wie die nächste Phase dabei aussieht", so der Brite weiter. McLaren-Geschäftsführer Zak Brown glaubt derweil, dass Liberty Media schon die richtigen Schritte unternehmen wird: "Wir müssen Vertrauen haben, dass alles in die richtige Richtung geht und dass der Sport immer aufregender wird", sagt der Amerikaner.

Auch Toto Wolff ist gespannt darauf, was Liberty Media den Teams am morgigen Freitag präsentieren wird: "Es werden viele Bälle in die Luft geworfen, die es zu fangen gilt. Insofern hoffe ich, dass das Meeting morgen produktiv sein wird, damit wir mehr verstehen und entsprechend handeln können", so der Mercedes-Motorsportchef. "Es ist eine hochkomplexe Angelegenheit."

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