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Rennbericht

Nach beleidigendem Teamfunk: Tsunoda mit Geldstrafe von 40.000 Euro belegt

Yuki Tsunoda wurde nach einem beleidigendem Teamfunk Richtung Sauber mit einer heftigen Geldstrafe belegt - Racing-Bulls-Pilot entschuldigt sich öffentlich

Nach beleidigendem Teamfunk: Tsunoda mit Geldstrafe von 40.000 Euro belegt

Racing-Bulls-Formel-1-Pilot Yuki Tsunoda wurde wegen beleidigender Äußerungen während des Qualifyings zum Großen Preis von Österreich zu einer Geldstrafe von 40.000 Euro verurteilt. Gegen Ende des Q1 auf dem Red Bull Ring wurde Tsunoda in der Boxengasse von Saubers Guanyu Zhou überholt und reagierte darauf mit den Worten "diese Typen sind verdammt zurückgeblieben" über den Teamfunk.

Die Rennkommissare der FIA wurden auf diese Äußerung aufmerksam und verhängten gegen Tsunoda eine Geldstrafe in Höhe von 40.000 Euro wegen Verstoßes gegen den Internationalen Sportkodex des Weltverbandes. Die Hälfte der Strafe wird für den Rest des Jahres 2024 ausgesetzt, vorausgesetzt, es kommt nicht zu weiteren ähnlichen Verstößen.

Kurz nach dem Urteil folgte eine öffentliche Entschuldigung des Japaners auf Social Media: "Ich wollte mich vielmals dafür entschuldigen, was ich heute am Funk gesagt habe", so Tsunoda. "Offensichtlich habe ich das Wort nicht absichtlich verwendet und die genaue Bedeutung von mir selbst völlig missverstanden."

"Ich habe jetzt ein besseres Verständnis dafür, was das Wort bedeutet und entschuldige mich sehr für das, was ich gesagt habe. Diese Art von Sprache hat keinen Platz und wird nicht toleriert, und das tut mir leid."

Das Urteil der Stewards im Wortlaut

Im Urteil der Sportkommissare heißt es, Tsunoda habe sich während der Anhörung entschuldigt und gesagt, er sei sich nicht ganz im Klaren darüber gewesen, dass seine Äußerungen unangemessen waren, aber die Sportkommissare sahen in ihm dennoch einen Verstoß gegen den Kodex.

In ihrem Urteil schreiben die Stewards: "Während Q1, als Auto 22 in der Schlange auf der Überholspur stand und ein anderes Auto vor ihm in die Überholspur einbog, hörte man den Fahrer über den Teamfunk eine Aussage machen, in der er sich beleidigend äußerte."

"Während der Anhörung war der Fahrer sehr entschuldigend und erklärte, dass er, da Englisch nicht seine Muttersprache ist, bis nach der Sitzung nicht wusste, was die Bedeutung der verwendeten Wörter in der englischen Sprache ist. Er sagte, dass er entsetzt war, als er dies erfuhr."

"Er behauptete, dass er die Worte anders verstanden habe, räumte aber ein, dass dies nicht als Entschuldigung für sein Verhalten gelten sollte. Die Stewards schätzen die Ehrlichkeit des Fahrers, betonen aber, dass die verwendeten Worte beleidigend und völlig unangemessen sind. Derartige Worte über eine der Öffentlichkeit zugängliche Plattform zu benutzen, stellt ein Fehlverhalten im Sinne von Artikel 20 des Internationalen Sportgesetzes dar."

Da Tsunoda sich offen und entschuldigend zeigte und anbot, sich öffentlich zu entschuldigen, beschlossen die Sportkommissare, die Hälfte der Geldstrafe in eine Bewährungsstrafe umzuwandeln.

"In Anbetracht der Umstände stellen die Stewards fest, dass eine strenge Strafe erforderlich ist, berücksichtigen aber auch die aufrichtige Reue des Fahrers und sein Angebot, sich öffentlich zu entschuldigen, und beschließen aus diesen Gründen, einen Teil der verhängten Strafe auszusetzen", so weiter im Urteil.

Artikel 20 des Internationalen Sportkodex definiert verbales Fehlverhalten als "die allgemeine Verwendung von Sprache, die anstößig, beleidigend, grob, unhöflich oder beleidigend ist und von der vernünftigerweise erwartet werden kann, dass sie grob oder unhöflich ist oder Beleidigung, Demütigung oder Unangemessenheit hervorruft".

Mit Bildmaterial von circuitpics.de.

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