Nach Bottas-Crash: Mercedes tauscht weitere Antriebskomponenten

Valtteri Bottas wechselt nach dem Quali-Crash in Melbourne bereits auf seine zweite (und letzte erlaubte) elektronische Steuereinheit und Batterie

Das Mercedes-Team hat nach dem Unfall von Valtteri Bottas im Qualifying zum Grand Prix von Australien nicht nur das Getriebe am Auto des Finnen getauscht. Wie die FIA am Sonntagmorgen bestätigt hat, wurden auch die elektronische Steuereinheit (CE) und die Batterie (ES) gewechselt.

Damit rückt Bottas einer Grid-Strafe wegen Komponententausch näher. Zwar sind grundsätzlich drei Motoren pro Saison erlaubt; das Limit für Steuereinheit und Batterie wurde aber sogar auf zwei Stück gesenkt. Sobald die dritte Steuereinheit oder Batterie eingebaut wird, geht's in der nächsten Startaufstellung um fünf Positionen nach hinten.

 

 

Allerdings ist die Situation nur halb so schlimm, wie sie wegen des Wechsels schon am ersten Rennwochenende auf den ersten Blick aussieht. Denn Steuereinheit und Batterie (ein kombiniertes Modul) wurden nur präventiv aus dem Auto genommen. Gut möglich, dass sich bei der genauen Untersuchung in Brixworth herausstellt, dass die Komponenten weiter eingesetzt werden können.

Wegen des Getriebewechsels, der bereits am Samstagabend feststand, fällt Bottas in der Startaufstellung für das Rennen in Melbourne vom zehnten auf den 15. Platz zurück. Mercedes hat sich aber gegen einen Boxengassen-Start entschieden. Das wurde kurzzeitig wegen eines drohenden Chassiswechsels ebenfalls in Betracht gezogen.

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Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Veranstaltung Melbourne
Unterveranstaltung Vor dem Rennen, Sonntag
Rennstrecke Melbourne Grand Prix Circuit
Fahrer Valtteri Bottas
Teams Mercedes
Artikelsorte News
Tags mercedes, startaufstellung, strafe, unfall, valtteri bottas