Nach Crash im Sprint: Pierre Gasly startet in Monza aus der Boxengasse

AlphaTauri-Pilot Pierre Gasly startet beim Grand Prix von Italien nur aus der Boxengasse, da das Team den Motor und das Getriebe gewechselt hat

Nach Crash im Sprint: Pierre Gasly startet in Monza aus der Boxengasse

Pierre Gasly startet beim Grand Prix von Italien am Sonntag aus der Boxengasse. Das hat das AlphaTauri-Team bekannt gegeben. Nach dem Crash des Franzosen im Monza-Sprint hat das Team die Gelegenheit genutzt und bei Gasly einen neuen Honda-Motor eingebaut - samt neuer Spezifikation.

Der Technische Delegierte der FIA, Jo Bauer, bestätigt am Sonntagvormittag, dass Gasly eine komplett neue Power-Unit nach dem Sprint erhalten hat: neuer Verbrennungsmotor, neuer Turbo, neue MGU-H-Einheit, neue MGU-K-Einheit, neue Kontrolleinheit und Batterie.

Außerdem hat AlphaTauri auch gleich ein neues Getriebe eingebaut, das ebenso eine Gridstrafe zur Folge gehabt hätte. Gasly wird allerdings nicht am Ende des Feldes Aufstellung nehmen - er hatte sich nach seinem Crash in der Curva Grande sowieso nur auf P19 qualifiziert - sondern in der Boxengasse.

Denn Honda hat sich für eine andere Spezifikation des "Energy Store", also der Batterie, entschieden. Das ist unter Parc-ferme-Reglement nicht erlaubt, daher wird Gasly aus der Box starten. Der Vorjahressieger hat bereits am Samstagabend mit einem Start aus der Garage spekuliert.

Nach seinem frühen Aus - er beschädigte sich den Frontflügel bei einer Berührung mit Daniel Ricciardo - konnte er den Sprint am TV-Bildschirm mitverfolgen. Dabei ist ihm aufgefallen, wie schwierig sich das Überholen gestaltete. Er geht daher davon aus, dass es "sehr schwierig" werden dürfte, Punkte einzufahren.

Damit könnte eine Serie zu Ende gehen: AlphaTauri konnte bislang in jedem Saisonrennen 2021 zumindest mit einem Auto in die Top 10 fahren. Allerdings startet Gasly am Sonntag in Italien nur aus der Box, und Teamkollege Yuki Tsunoda nur von P15.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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