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Nach Ferrari-Flaute 2020: Binotto weiß, "dass meine Zeit nicht unendlich ist"

Auch für 2021 genießt Mattia Binotto das Vertrauen der Ferrari-Chefs, doch ihm ist bewusst, dass eine deutliche Formsteigerung nötig ist, damit das auch so bleibt

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Nach Ferrari-Flaute 2020: Binotto weiß, "dass meine Zeit nicht unendlich ist"

Nachdem sich Ferrari mehr schlecht als recht durch die vergangene Formel-1-Saison quälte, wurden immer wieder Rufe nach personellen Konsequenzen laut. Diese trafen insbesondere den Teamchef Mattia Binotto, der trotz der massiven Kritik von außen wiederholt betonte, dass ein Rücktritt für ihn kein Thema sei.

Dies bekräftigt er auch mit Blick auf 2021: "Es gibt keine Änderungen in unseren Plänen, keine Änderungen, was unsere Zukunft angeht", sagt der Italiener gegenüber 'Formula1.com'. Gleichzeitig wisse er aber, "dass meine Zeit nicht unendlich ist".

"Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass wir als Team in den nächsten Saisons gut abschneiden müssen. Das gilt auch für mich als Teamchef." Eine Saison wie die letzte, in der Ferrari nicht nur hinter Mercedes und Red Bull, sondern auch Mittelfeldteams wie McLaren und Racing Point landete, dürfe sich nicht wiederholen.

"Insgesamt war es eine sehr intensive, dichte und in vielerlei Hinsicht schwierige Saison, in der unsere Leistung unzureichend war", urteilt Binotto. Dreimal schaffte es Ferrari auf das Podest, am Ende stand nur der sechste Gesamtrang zu Buche.

"Sechster in der Konstrukteurswertung zu werden, ist sehr schlecht, denn seit 1980 war das nicht mehr passiert. Aber es ist eine Saison, in der wir meiner Meinung nach viel in die Zukunft investiert haben", versucht der Ferrari-Teamchef das Positive zu sehen. Für 2021 hat er die Top 3 als Minimalziel vorgegeben.

"Wir versuchen, die soliden Grundlagen zu schaffen, die notwendig sind, um sehr konkurrenzfähig zu werden und hoffentlich einen neuen Zyklus für die Zukunft zu eröffnen." Teil dieses Ziels ist die Verpflichtung von Carlos Sainz, der ab dieser Saison Sebastian Vettel ersetzen und der neue Teamkollege von Charles Leclerc wird.

Für Ferrari ist es das jüngste Fahreraufgebot seit 1968: Leclerc ist 23, Sainz 26 Jahre alt. Letzterer kommt aber schon auf sechs Jahre Formel-1-Erfahrung, in denen er für drei verschiedene Teams unterwegs war: Toro Rosso, Renault und McLaren.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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