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Nach Magnussen-Ocon-Crash: Fahrer äußern Sicherheitsbedenken

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Nach Magnussen-Ocon-Crash: Fahrer äußern Sicherheitsbedenken
Autor:
Co-Autor: Luke Smith

Die Situation zwischen Magnussen und Ocon im FT3 in Barcelona wird weiter diskutiert - Große Tempounterschiede und Reifenproblematik besorgen Fahrer

Auch wenn der kuriose Unfall zwischen Esteban Ocon (Renault) und Kevin Magnussen (Haas) im dritten Freien Training der Formel 1 in Barcelona keine Strafe nach sich zog, soll er bei der nächsten Fahrerbesprechung auf die Agenda kommen. Das bestätigt Romain Grosjean, Direktor der Fahrervereinigung GPDA.

"Es wurde bei der Fahrerbesprechung in Silverstone angesprochen. Ich denke, es wird wieder angesprochen werden", sagt der Franzose und erklärt: "Es ist eine Frage der Sicherheit. Ich sage Ihnen eines: Man fühlt sich überhaupt nicht sicher, wenn man so langsam fährt, während die Autos dahinter so schnell ankommen."

Damit spricht Grosjean jene Situation an, die zum Crash geführt hatte. Magnussen war auf einer langsamen Runde unterwegs, um seine Reifen zu kühlen, während Ocon versuchte, seine Reifen nach dem Verlassen der Box auf Temperatur zu bringen, was zu einem deutlichen Geschwindigkeitsunterschied führte.

Ocon: Sind auf Abkühlungsrunde zu langsam

Als Ocon - gerade mit dem Blick in den Rückspiegel beschäftigt - ihn bemerkte und auswich, krachte der Renault-Pilot zwischen Kurve 3 und 4 in die Mauer. Das Training musste daraufhin vorzeitig abgebrochen werden. Sowohl die Fahrer als auch die Rennkommissare bezeichneten den Vorfall als "unglücklichen" Unfall.

Weil es jedoch auch im Qualifying in Barcelona immer wieder vorkam, dass Autos langsam fuhren, um ihre Reifen abzukühlen, und sich folglich im letzten Sektor vor Beginn ihrer fliegenden Runden zusammendrängten, sind die Piloten besorgt. "Es ist nicht wirklich akzeptabel, eine Schlange von Autos zu haben", sagt Ocon.

"Wenn sich jemand im Renntempo nähert, kann das gefährlich sein. Das war zuletzt der Trend. Unter heißen Bedingungen sind wir in einer Abkühlungsrunde oder zur Rundenvorbereitung eine Minute langsamer. Das ist sehr, sehr langsam. Wir müssten (die Mindestzeit; Anm. d. R.) begrenzen", findet der Franzose.

Schwankende Reifentemperatur als Problem

Landsmann Grosjean ergänzt: "Es gibt Stellen, wo die Rückspiegel gerade gut genug sind. Außerdem haben wir den Funkverkehr, wir versuchen unser Bestes zu tun. Aber wenn die Delta-Geschwindigkeit wie in Silverstone etwa 1:15 Minuten pro Runde beträgt und hier 45 Sekunden hat, ist sie einfach zu groß."

Der Haas-Pilot erklärt, dass die Fahrer wegen der schwankenden Temperaturen der Pirelli-Reifen gezwungen waren, so langsam zu fahren, um sich auf eine weitere fliegende Runde vorzubereiten. "Wir müssen in einer Runde etwa 30 Grad verlieren", so Grosjean. "Um das zu erreichen, muss man so langsam wie möglich fahren."

"Man muss so viel Zeit wie möglich aufwenden und darf die Reifen einfach nicht belasten. Wir haben schon ein paar Mal erwähnt, dass eines Tages etwas passieren wird. Diesmal sahen wir einen etwas haarigen Moment. Zum Glück war die Geschwindigkeit nicht zu hoch. Aber es fühlt sich nicht richtig an", hält er fest.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Event Barcelona
Subevent Nach dem Rennen
Fahrer Kevin Magnussen , Esteban Ocon
Urheber Juliane Ziegengeist