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Nach Racing-Point-Urteil: Fünf Teams wollen Berufung einlegen!

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Nach Racing-Point-Urteil: Fünf Teams wollen Berufung einlegen!
Autor:
Co-Autor: Maria Reyer

Die Konkurrenz reagiert: Formel-1-Traditionsteam Ferrari hat angekündigt, Berufung gegen das Racing-Point-Urteil einlegen zu wollen

Am Freitagvormittag (7. August) hatten die FIA-Sportkommissare ihr Urteil zum Fall Racing Point verkündet. Wenig später haben die ersten Teams ihre Absicht erklärt, Berufung dagegen einlegen zu wollen. Nun ist klar: Nach Ferrari wehren sich auch McLaren, Renault und Williams gegen die aus ihrer Sicht zu milde Strafe. Racing Point selbst will ebenso in Berufung gehen.
 
"Wir haben gerade unsere Absicht bekundet, gegen die Entscheidung der Sportkommissare [...] Berufung einlegen zu wollen", ließ Ferrari am Freitagabend als erstes Team wissen. 96 Stunden haben die Rennställe seither Zeit, um endgültig darüber zu entscheiden, die Berufung weiterzuverfolgen - oder nicht.
 
Theoretisch könnten die Mannschaften also ihre Absicht wieder zurückziehen. Zuvor sind den Teams aufgrund der Komplexität des Falls ab Urteilsverkündung statt der üblichen Stunde Einspruchsfrist 24 Stunden gewährt worden, um das 14-seitige Urteil genau zu studieren.
 
Diese Frist ist nun abgelaufen und fünf Teams haben sich zu Wort gemeldet, auch die ursprünglichen Streitparteien Renault und Racing Point legen Einspruch ein. Den Franzosen geht der Schuldspruch nicht weit genug, die Beschuldigten wollen hingegen ihren Name reinwaschen.
 
Ferrari, McLaren und Williams - interessanterweise zwei Teams mit Mercedes-Verbindung - schließen sich Renault im Bestreben um eine härtere Sanktion an. Ein FIA-Sprecher hat bestätigt: "Wir haben von den folgenden Konkurrenten Absichtserklärungen erhalten, gegen die Entscheidung des Renault-Protestes Berufung einzulegen: Ferrari, McLaren, Racing Point, Renault und Williams."
 
Sollte nach Ablauf der 96-Stunden-Frist zumindest noch ein Einspruch bestehen bleiben, wird der Fall ans Internationale Berufungsgericht weitergeleitet und dort neu aufgerollt. Ein Gremium von unabhängigen Richtern wird sich dann der Sache annehmen.
 
Die FIA-Sportkommissare hatten bei Racing Point einen Verstoß gegen das Sportliche Reglement der Formel 1 festgestellt und eine Geldstrafe, einen Punktabzug sowie einige Verwarnungen ausgesprochen. Die Konkurrenz stört sich an diesem Strafmaß, das in den Augen von Renault-Teamchef Cyril Abiteboul der Schwere des Vergehens nicht gerecht wird.
 
Die Urteilsbegründung war mit einem 14-seitigen Dokument vorgelegt worden, noch vor dem ersten Freien Training zum Jubiläums-Grand-Prix der Formel 1 in Silverstone.
 

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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