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Nach Rich Energy & Uralkali: Haas will neuen Sponsor nicht überstürzen

Haas möchte sich bei der Suche nach einem neuen Hauptsponsor Zeit nehmen, um nach Rich Energy und Uralkali nicht ein drittes Mal Probleme zu bekommen

Zweimal hat sich Haas bei seinen Hauptsponsoren jetzt die Finger verbrannt, ein drittes Mal soll es nicht geben. Nach der Trennung von Titelsponsor Uralkali möchte der Rennstall seine Sponsorensuche nicht überstürzen, um nichts zu vereinbaren, "was wir dann in sechs Monaten bereuen", wie Teamchef Günther Steiner sagt.

Haas hatte in den vergangenen Jahren immer wieder Ärger mit seinen Partnern gehabt. 2019 wurde der Vertrag mit Rich Energy nach nur 14 Rennen aufgelöst, nachdem Geschäftsführer William Storey zuvor schon auf Twitter verkündet hatte, dass er den Vertrag aufgrund "schlechter Leistungen" gekündigt habe.

2021 ließ man sich auf den russischen Düngemittelkonzern Uralkali ein, der auch Nikita Masepin mit zum Team brachte. Aufgrund des russischen Einmarschs in die Ukraine sah sich Haas gezwungen, auch diesen Vertrag aufzulösen, um den es auch jetzt noch Streit gibt.

Uralkali verlangt eine Rückzahlung von 13 Millionen US-Dollar, Haas selbst möchte noch mehr als 8 Millionen US-Dollar als Ausgleich für ausbleibende Zahlungen haben.

Die Lücke des fehlenden Sponsors hat Haas noch nicht geschlossen, und laut Teamchef Steiner gibt es diesbezüglich auch keine Eile: "Wir möchten nicht direkt zum nächsten gehen. Wir möchten uns Zeit nehmen, alles sorgfältig machen und eine gute Entscheidung treffen. Aktuell sind wir in einer sicheren Position", betont er. "Es hat keinen Sinn, irgendetwas zu überstürzen, was wir dann in sechs Monaten bereuen."

Gene Haas, Haas F1 Team, William Storey, Rich Energy CEO

Gene Haas, Haas F1 Team, William Storey, Rich Energy CEO

Foto: Rich Energy

Auf die Kontroversen rund um Rich Energy und Uralkali angesprochen, entgegnet Steiner: "Wir leben und wir lernen natürlich."

Bei einem potenziellen neuen Sponsor komme es daher auch nicht nur auf das Finanzielle an: "Wir warten auf das beste Angebot, es ist eine Kombination aus mehreren Dingen", sagt er. "Es geht um das beste Angebot, den besten Sponsor und einfach darum, nicht etwas zu tun, bei dem man vielleicht heute einen Deal annimmt, von dem man in sechs Monaten feststellt, dass man ihn nicht hätte machen sollen."

Manchmal sei es besser, sich noch Zeit zu nehmen und mit den Partnern richtig zu sprechen. "Denn wenn jemand noch wartet, kann er drei oder sechs Monate warten. Es ist nicht eilig", so Steiner. "Wenn wir glauben, dass das Geschäft nicht gut genug ist, müssen wir es nicht mehr in diesem Jahr abschließen. Das ist kein Muss. Wir haben heute wieder einen kleineren Sponsor angekündigt."

"Es kommen einige Sachen rein, aber es muss stimmen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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