Nach Schaden in Österreich: George Russell braucht neuen Mercedes-Motor

George Russell wird nach seinem Aus in Österreich einen neuen Mercedes-Motor bekommen: Schaden soll jedoch kein generelles Mercedes-Problem sein

Nach Schaden in Österreich: George Russell braucht neuen Mercedes-Motor

Mercedes muss bereits nach dem ersten Formel-1-Event einen Motorwechsel vornehmen - und zwar am Williams-Kundenauto von George Russell. Eine Strafe wird der Brite dafür nicht kassieren, allerdings steht er dann bereits gefährlich nah vor einer Strafversetzung, sollte wieder etwas am Motor passieren.

Russell war beim ersten Rennen auf dem Red-Bull-Ring nach 49 Runden mit einem vermeintlichen Benzindruck-Problem ausgefallen, in Untersuchungen im Mercedes-Motorenwerk in Brixworth stellte sich jedoch heraus, dass es ein Problem bei der Übersetzung der Antriebskraft auf die Gänge gab.

Das Auto von Russell wird beim Großen Preis der Steiermark einen neuen Motor, eine neue MGU-H und einen neuen Turbolader eingebaut bekommen. Von allen Elementen stehen den Teams in dieser Saison drei Bauteile zur Verfügung.

Zur aktuellen Übersicht der Motorenstrafen

Mercedes hatte in Spielberg gleich mehrfach mit technischen Problemen zu kämpfen. Auch der Motor von Racing-Point-Pilot Lance Stroll verlor Leistung, was jedoch nicht unmittelbar mit einem Motorenproblem zusammenhängen soll. Daher wurde der Antrieb auch nicht im Werk von Brixworth untersucht.

Es heißt, dass das Problem im Williams-Fall konkret beim Motor von Russell liegt. Ein generelles Problem mit den Mercedes-Motoren soll nicht vorliegen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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