Nach Sochi-Panne: Wird Daniil Kvyat kurzfristig durch Max Verstappen ersetzt?

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Nach Sochi-Panne: Wird Daniil Kvyat kurzfristig durch Max Verstappen ersetzt?
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
Übersetzung: Stefan Ehlen
04.05.2016, 22:27

Daniil Kvyat droht nach dem Pannenrennen in Russland möglicherweise die „Strafversetzung“ zu Toro Rosso. Formel-1-Teenager Max Verstappen könnte dann zu Red Bull befördert werden.

Daniil Kvyat, Red Bull Racing
Max Verstappen, Scuderia Toro Rosso STR11
Max Verstappen, Scuderia Toro Rosso STR11
Startcrash mit Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H, Daniil Kvyat, Red Bull Racing RB12, Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB12, und Sergio Perez, Sahara Force India F1 VJM09
Helmut Marko, Red Bull Racing, Berater, mit Max Verstappen, Scuderia Toro Rosso
Daniil Kvyat, Red Bull Racing RB12 fährt auf Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H, auf
Daniil Kvyat, Red Bull Racing RB12, fährt auf Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H, auf
Startcrash mit Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H, Daniil Kvyat, Red Bull Racing RB12, und Daniel Ricc
Marcus Ericsson, Sauber C35, und Daniil Kvyat, Red Bull Racing RB12

Das ist zumindest ein denkbares Szenario nach dem Großen Preis von Russland in Sochi, bei dem sich Kvyat nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat: Der Russe kollidierte in der Startrunde zweimal mit Sebastian Vettel und sorgte mit dieser Aktion sowohl für das Aus des Deutschen als auch für einen Zwischenfall um seinen Teamkollegen Daniel Ricciardo.

Fotostrecke: Der Startcrash in Sochi

Das Ergebnis: keine Punkte für Red Bull Racing. Weshalb Red-Bull-Sportchef Helmut Marko von einer „Katastrophe“ spricht. Und Marko deutete noch am Rennsonntag an: Darüber wird noch zu reden sein.

Möglich ist daher vieles. Und, laut Informationen von Motorsport.com, auch ein Cockpittausch zwischen Kvyat und Nachwuchshoffnung Verstappen.

 

Der junge Niederländer könnte schon beim Europa-Auftakt in Barcelona zum A-Team von Red Bull wechseln, sofern Kvyat dort keine Bewährungschance erhalten würde.

Praktischer Nebeneffekt: Marko würde Kvyat mit der „Degradierung“ zu Toro Rosso eine Lektion erteilen, Verstappen wiederum könnte sich beweisen. Und Red Bull Racing hätte eine ideale Gelegenheit, den Teenager und dessen Fortschritte zu evaluieren. Schließlich soll Verstappen eher früher als später zu einem Topteam wechseln.

Red Bull war am Mittwoch nicht für eine Stellungnahme zur Situation um Kvyat erreichbar.

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