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Nach Trainingsfreitag: Russell sieht Ferrari als Topfavorit in Monaco

George Russell rechnet in Monaco nach dem Freitag mit Ferrari und Red Bull

Foto: LAT Images

George Russell sieht Ferrari nach den Freien Trainings als klaren Favoriten in Monaco: "Viele Leute dachten, das wäre nur Gerede", erklärt der Mercedes-Pilot. "Aber sie sind eindeutig das Team, welches es zu schlagen gilt."

Doch auch mit der Konkurrenz aus Milton Keynes sei zu rechnen: "Ich glaube, Red Bull war für uns eine kleine Überraschung." Des Weiteren betont Russell: "Wir wussten nach den bisherigen Rennen, dass dieses hier für uns die größte Herausforderung darstellen würde."

Bislang konnte Mercedes jeden Grand Prix der Formel-1-Saison 2026 gewinnen. Aber in Monaco dominieren die beiden Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Lewis Hamilton bislang das Geschehen.

Durch den kleineren Turbo und die Performance des SF-26 bei niedrigen Geschwindigkeiten galt Ferrari schon vor dem Rennwochenende zu den Favoriten auf den Sieg. Derweil lag Verstappen am Ende von FT2 weniger als zwei Zehntel hinter der Bestzeit von Hamilton.

"Es war etwas herausfordernder, als wir gehofft hatten", erklärt Russell zur Pace von Mercedes. "Aber wir haben von FT1 zu FT2 gute Fortschritte gemacht."

"Wir müssen diesen Schritt über Nacht wiederholen, denn ich glaube nicht, dass wir es heute perfekt auf den Punkt gebracht haben. Es gibt Raum für Verbesserungen, aber Ferrari ist sicherlich [die Messlatte]."

"Jedes Auto hat seine DNA", erklärt Russell zur Performance der Scuderia. "Und die DNA [des Ferraris] funktioniert, gerade im mechanischen Teil des Autos, sehr gut auf Stadtkursen. Besonders dann, wenn die Kurven nach außen abfallen."

"Wir tun alles Mögliche und versuchen, Fortschritte zu erzielen", resümiert Russell. "Aber, wie gesagt, ich denke, wenn wir das schaffen, dann können wir die Lücke schließen."

Zwar gilt Ferrari im Fürstentum als Topfavorit, allerdings versucht man bei der Scuderia, die Erwartungshaltung so gut es geht zu zügeln.

Zudem wird Teamchef Frederic Vasseur aufgrund von gesundheitlichen Problemen nicht zum Qualifying erscheinen. Die Samstagssession in Monaco gilt aufgrund der kaum vorhandenen Überholmöglichkeiten als die wichtigste des Jahres.

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