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Nach Vettel-Crash: Verstappen für robustere Autos

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Nach Vettel-Crash: Verstappen für robustere Autos
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26.07.2019, 08:38

Nach dem Crash mit Sebastian Vettel in Silverstone wünscht sich Max Verstappen robustere Formel-1-Autos - Er warnt aber auch vor den Gefahren

Eine kleine Berührung und schon ist ein Formel-1-Auto anno 2019 nicht mehr konkurrenzfähig. Die vielen kleinen Flügel und Flaps, die bei einer Kollision kaputt gehen, generieren den wichtigen Abtrieb in der Königsklasse. Nach dem Crash mit Sebastian Vettel in Großbritannien kann sich Max Verstappen robustere Formel-1-Boliden vorstellen - mit einer Einschränkung.

"Es gibt natürlich immer ein Limit", so der Niederländer, der für Red Bull ins Steuer greift. "Wenn sie zu robust sind, können wir uns gegenseitig von der Strecke schieben. Wir haben aktuell sehr viele kleine Teile am Auto, weshalb wir bei kleinsten Berührungen sofort Abtrieb verlieren. Diese Gefahr könnte reduziert werden. Die Luftleitbleche und andere Teile sind etwas zu komplex."

Den Kontakt mit Vettel, dem ein Fehler des Deutschen vorausging, nimmt Verstappen sportlich: "Er hat mir nach dem Rennen gesagt, dass er einen Fehler gemacht hat. Natürlich bin ich enttäuscht, nicht auf dem Podium gelandet zu sein, aber was soll ich sagen?"

Verstappen erinnert sich an das Rennen in China, wo sein Fehler Vettel zum Verhängnis wurde. "Er hat damals sehr ruhig reagiert", erinnert sich der Niederländer. "Das passiert halt, das ist Racing. Natürlich willst du nicht, dass es zu solchen Situationen kommt."

Für die Aktion in Silverstone stand Vettel heftig in der Kritik. Der Ferrari-Fahrer hat sich von außen aber nicht ablenken lassen und sich auf sich selbst fokussiert. Dabei war es ihm wichtig, eine ordentliche Selbstreflexion walten zu lassen.

"Ich habe nicht alle Seiten verfolgt", so Vettel. "Nach dem Rennen war ich mit Sicherheit selbst nicht zufrieden. Ich denke, das ist die wichtigste Kritik. Abgesehen davon müssen wir schauen, dass wir weiter in die richtige Richtung arbeiten und den Abstand nach vorne verringern. Das ist das große Ziel."

Mit Bildmaterial von LAT.

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