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Nach Williams auch Verzögerungen bei Aston Martin

Aston Martin kann seine drei erlaubten Testtage in Barcelona womöglich nicht voll ausschöpfen - Der AMR26 geht möglicherweise erst am Donnerstag auf die Strecke

Nach Williams auch Verzögerungen bei Aston Martin?

Der neue Aston Martin kann womöglich erst mit Verspätung auf die Strecke gehen

Foto: LAT Images

Nach der angekündigten Abwesenheit von Williams gibt es nun auch bei Aston Martin Schwierigkeiten. Fernando Alonso und Lance Stroll werden wohl frühestens am dritten Testtag in Barcelona auf die Strecke gehen. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass sie erst am vierten Tag (Donnerstag) fahren können.

In den Fabriken der Teams herrschte in den vergangenen Tagen ein regelrechter Wettlauf gegen die Zeit, um rechtzeitig für die Vorsaisontests bereit zu sein, die am Montag auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona begonnen haben.

Williams hat bereits offiziell bekanntgegeben, dass das Team nicht an den Tests in Spanien teilnehmen wird. Anschließend sind zudem Informationen über eine ebenfalls heikle Situation bei Aston Martin durchgesickert.

Es gilt mittlerweile als sicher, dass das Team an den ersten beiden Testtagen nicht auf die Strecke gehen wird, und selbst für den Mittwoch bleibt die Teilnahme fraglich. Sollte jedoch alles nach Plan verlaufen, könnten Alonso und Stroll am Donnerstag die ersten Kilometer mit dem neuen Wagen abspulen.

So könnte man den Verlust an Testzeit zumindest begrenzen. Die Hospitality-Bereiche und technischen Einrichtungen des Teams sind bereits im Fahrerlager von Montmelo aufgebaut, doch im Moment sind alle Szenarien denkbar.

Die Nachricht über den Verzug im Zeitplan von Aston Martin kommt nicht völlig überraschend. Bereits Anfang Januar kursierten Gerüchte über einige Überarbeitungen am Projekt, das unter der Leitung von Adrian Newey entstand.

Diese Änderungen sollen direkten Einfluss auf den ursprünglich festgelegten Zeitplan gehabt haben. Auch von Motorenpartner Honda heißt es, die Spielräume zur Einhaltung der Testvorbereitungen seien äußerst knapp. Zudem erschwert die Logistik im Vergleich zu den direkten Konkurrenten die Situation.

Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass es sich lediglich um kleinere Probleme handelt, die während der Endmontage des Autos aufgetreten sind. Da der Zeitplan ohnehin schon sehr eng war, kann jeder unerwartete Zwischenfall erhebliche Folgen haben.

Von Schwierigkeiten bei den Crashtests ist hingegen nichts bekannt. Diese wurden bereits erfolgreich und ohne Zwischenfälle abgeschlossen.

UPDATE: Inzwischen hat Aston Martin auf Nachfrage mitgeteilt: "Der AMR26 wird Ende dieser Woche für seinen Shakedown in Barcelona sein. Wir beabsichtigen, am Donnerstag und Freitag zu fahren."

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