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Nachwuchsakademie: Alpine prüft Zusammenarbeit mit anderen Teams

Weil man aktuell keine Kundenteams mehr hat, tut sich Alpine schwer, eigene Nachwuchsfahrer in die Formel 1 zu bringen - Auch 2022 maximal ein Cockpit frei

Nachwuchsakademie: Alpine prüft Zusammenarbeit mit anderen Teams

Renault wird in der Formel-1-Saison 2021 zu Alpine. Das neue Branding betrifft auch die bisherige "Renault Sport Academy", die ab sofort auf den Namen "Alpine Academy" hört. Aktuell fünf Piloten befinden sich im Nachwuchsprogramm der Franzosen. Der Weg der Akademie soll die Fahrer im besten Fall bis in die Formel 1 führen.

Leicht ist das allerdings nicht. Denn während Ferrari oder Mercedes die Möglichkeit haben, ihre Juniorpiloten bei Kundenteams wie Haas oder Williams zu "parken", hat Renault respektive Alpine nach dem Wechsel von McLaren zu Mercedes aktuell keine Kunden mehr. Das ist bei der Förderung junger Piloten ein Nachteil.

"Auch ohne eine Belieferung mit Motoren oder anderen Verbindungen gibt es Möglichkeiten, mit anderen Teams zusammenzuarbeiten", betont Akademiechef Mia Sharizman allerdings. "Natürlich ist es die Priorität, in unser [Werks-]Team aufzusteigen", betont er. Eine Zusammenarbeit mit anderen Teams sei aber trotzdem möglich.

Klar ist aber auch, dass das Alpine-Nachwuchsprogramm in den vergangenen Jahren kein großer Erfolg war. Während Mercedes und Ferrari in dieser Zeit zum Beispiel Piloten wie George Russell, Charles Leclerc oder jüngst Mick Schumacher in die Königsklasse brachten, ist die Bilanz der Franzosen ziemlich mau.

Kurios: Mit Esteban Ocon fährt auch 2021 wieder ein Fahrer für Alpine, der ursprünglich aus dem Mercedes-Lager stammt. Dazu kommt der mit 39 Jahren reaktivierte Fernando Alonso. Und die eigenen Junioren? In diesem Jahr stehen fünf Piloten in der Akademie unter Vertrag, drei von ihnen fahren in der Formel 2.

Der Chinese Guanyu Zhou geht bereits in seine dritte Saison im Formel-1-Unterbau, Christian Lundgaard aus Dänemark in seine zweite und der amtierende Formel-3-Champion Oscar Piastri tritt als Rookie an. Laut Sharizman gibt es daher für alle drei Piloten auch etwas unterschiedliche Pläne und Zielsetzungen.

Im eigenen Formel-1-Werksteam wird es 2022 übrigens höchstens einen freien Platz für die Junioren geben. Der Vertrag von Ocon läuft aus, Alonso ist noch bis mindestens Ende 2022 gebunden. Sollte sich 2021 mehr als ein Nachwuchsfahrer für die Königsklasse empfehlen, stünde man also vor der Qual der Wahl.

Die beiden weiteren Alpine-Junioren Victor Martins und Caio Collet gehen 2021 in der Formel 3 an den Start.

Mit Bildmaterial von Alpine.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Teams Alpine F1 Team
Urheber Ruben Zimmermann