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Nächste Kältewelle bei Formel-1-Tests? Pirelli macht sich Sorgen

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Nächste Kältewelle bei Formel-1-Tests? Pirelli macht sich Sorgen
Autor:
Co-Autor: Carlos Guil Iglesias
27.01.2019, 09:00

Formel-1-Lieferant Pirelli befürchtet wieder Schnee und Frost für die Testfahrten in Barcelona, rechnet sich aber dennoch Chancen auf guten Erkenntnisgewiss aus

Minusgrade, eisiger Wind und sogar Schneefall: Ein solches Wetter hat die Formel 1 vergangenes Jahr bei den Testfahrten vor Saisonbeginn heimgesucht. Teilweise lag der Circuit de Catalunya bei Barcelona sogar unter einer geschlossenen Schneedecke, was die Erprobung der neuen Fahrzeuge erschwert und zeitweise unmöglich gemacht hat. Deshalb richtet Formel-1-Ausrüster Pirelli schon jetzt bange Blicke gen Himmel und fragt sich: Kommt es bei den diesjährigen Tests zu einer Wiederholung?

Pirelli-Sportchef Mario Isola jedenfalls macht keinen Hehl aus seinen Gedanken: "Bis [Anfang] Januar war es [in Barcelona] wie im Frühling, aber inzwischen ist es dort wesentlich kälter. Und wir wissen ja, was im vergangenen Jahr passiert ist." Nämlich sehr wenig: Ein Testtag wurde erst mit dreistündiger Verzögerung gestartet, ein anderer lief zwar durch, allerdings mit insgesamt nur 17 absolvierten Runden, davon eine mit nicht aussagekräftiger Rundenzeit. Der Ärger über verpasste Streckenzeit bei Fahrern und Teams war groß, genau wie bei Formel-1-Partner Pirelli.

Wie das Wetter ab 18. Februar 2019 wird, wenn die Formel 1 wieder in Barcelona testet? Ungewiss. Die Prognosen reichen derzeit verlässlich nur bis in die Woche vor dem Testauftakt, mit bis dahin stabilen Temperaturen im niedrigen zweistelligen Bereich und zumindest etwas Sonne. Trotzdem sagt Isola: "Wir haben gewisse Sorgen. Denn wir sind dieses Jahr eine Woche früher dran als 2018. Man weiß aber nie. Wir hatten Anfang Februar schon mal hervorragendes Wetter, manchmal aber eben auch tiefsten Winter."

Übersee-Tests als Alternative?

Dass es bei Wintertests - die Bezeichnung kommt nicht von ungefähr - mitunter beißend kalt sein kann, liege auf der Hand, meint Isola weiter. "Die Temperaturen liegen [bei den Tests] schon mal nahe am Gefrierpunkt. Aber mittags wird es meist angenehm warm. Ich bin zuversichtlich, dass die Teams dieses Zeitfenster nutzen werden, um sich der Reifenarbeit zu widmen." Besseres Wetter, das den realen Grand-Prix-Bedingungen am nächsten kommt, wird es in Barcelona vermutlich nicht geben.

Laut Isola ist Pirelli auf genau diese Referenzwerte angewiesen, um Rückschlüsse zu seinen Reifen zu ziehen. "Dafür brauchen wir repräsentatives Wetter", sagt er, meint aber auch: "Für die Teams ist die Ausgangslage ein bisschen anders, weil sie ihre neuen Autos entwickeln müssen. Vorrang hat dabei, Kilometer abzuspulen - und das möglichst nahe an der jeweiligen Teamzentrale. Wenn man also neue Teile braucht, dann kann man diese ziemlich einfach nach Barcelona senden."

Genau das ist der Kompromiss, den die Formel 1 bei ihren Wintertests in Südeuropa eingeht: die Nähe zu den Stammwerken und den dortigen Ressourcen einerseits, andererseits aber das Winterwetter in Südeuropa. Testfahrten in Übersee, zum Beispiel in Bahrain, waren zuletzt immer wieder Gegenstand von Überlegungen, wurden aber jeweils aufgrund der deutlich höheren Kosten und der komplexeren Logistik verworfen.

Die Formel-1-Wintertests werden 2019 in zwei Wochen ausgetragen: vom 18. bis zum 21. Februar und vom 26. Februar bis zum 1. März. Schauplatz für die insgesamt acht Testtage ist der Circuit de Catalunya bei Barcelona in Spanien.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Urheber Stefan Ehlen