Nächste Pleite für Charles Leclerc: Aus in Barcelona
Charles Leclerc erlebt in Barcelona ein weiteres schwieriges Wochenende - Nach einem Technikdefekt analysiert er offen Fehler, Strategie und den Sieg von Hamilton
Charles Leclerc enttäuscht nach Ausfall in Barcelona
Foto: LAT Images
Ferrari-Pilot Charles Leclerc hat beim Grand Prix in Barcelona ein durchwachsenes Rennen erlebt. Der Monegasse spricht im Anschluss von einer Kombination aus strategischen Schwierigkeiten, einem schwierigen Startplatz sowie einem technischen Defekt, der sein Rennen vorzeitig beendete. Gleichzeitig zeigt er sich zufrieden über den Sieg seines Teamkollegen Lewis Hamilton und die Fortschritte des Teams durch jüngste Upgrades.
Leclerc hatte das Rennen von Startplatz zehn aufgenommen und sah darin rückblickend einen entscheidenden Nachteil. "Ich denke, die zwei Stopps waren ein Fehler, aber das größte Problem war der Start von P10", erklärt der Ferrari-Pilot. Zwar habe er zwischenzeitlich eine mögliche Platzierung um Rang vier für realistisch gehalten, doch die Ausgangslage habe das Rennen stark erschwert.
Im weiteren Rennverlauf entschied sich Ferrari laut Leclerc für eine Zweistoppstrategie, die sich im Nachhinein als nicht optimal erwiesen habe. "Ich denke, die zwei Stopps waren ein bisschen ein Fehler von meiner Seite, die drei Stopps wären wahrscheinlich besser gewesen", sagte er. Dennoch betont er, dass die strategische Entscheidung nicht der einzige limitierende Faktor gewesen sei.
Technischer Defekt beendet Leclercs Rennen
Kurz vor Rennende musste Leclerc seinen Ferrari schließlich mit einem technischen Problem abstellen. Besonders kritisch war dabei der Ausfall der Lenkunterstützung und weiterer Systeme. "Ich habe die Servolenkung verloren und mit dem virtuellen Safety-Car weiß ich nicht, ob sich das Ergebnis groß verändert hätte. Vielleicht wäre P4 möglich gewesen", so Leclerc. Später ergänzt er zudem: "Ich hatte keine Gänge mehr und auch keine Bremsen mehr."
Trotz seines eigenen Ausscheidens zeigt sich Leclerc positiv über den Erfolg seines Teams und insbesondere über die Leistung von Hamilton, der das Rennen gewann. "Es ist großartig für das Team und großartig für Lewis. Das Team hat hart gearbeitet, um Upgrades zu bringen, und es scheint zu funktionieren", erklärt er. Gleichzeitig macht er deutlich, dass er selbst nun gefordert sei, das Niveau seines Teamkollegen zu erreichen.
Hamilton setzt starke Form fort
Hamilton hat in den vergangenen vier Rennen ein sehr hohes Niveau gezeigt, betonte Leclerc. "Jetzt muss ich bei ihm sein, was in den letzten Rennen seit Kanada nicht der Fall war", sagt er.

Leclerc neben der Strecke am Circuit de Barcelona-Catalunya
Foto: LAT Images
Auch zur generellen Entwicklung des Ferrari-Pakets äußert sich Leclerc vorsichtig optimistisch. Die jüngsten Updates hätten vor allem im Bereich des Reifenverschleißes Fortschritte gebracht, auch wenn die Bedingungen in Barcelona dies möglicherweise überzeichnet hätten.
"Ich denke, wir haben an diesem Wochenende einen großen Schritt nach vorne gemacht, besonders beim Reifenverschleiß", erklärt Leclerc. Gleichzeitig warnt er jedoch davor, dies als vollständige Trendwende zu interpretieren.
Abschließend lässt sich festhalten, dass sich der Ferrari-Pilot enttäuscht über den Verlauf seines eigenen Wochenendes zeigt, insbesondere aufgrund der technischen Probleme und der verlorenen Punkte im Kampf um die vorderen Plätze. Dennoch blickt er auf die kommenden Rennen und die weitere Entwicklung des Autos, in der Hoffnung auf ein stabileres und erfolgreicheres Gesamtpaket.
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