Nächste Red-Bull-Chance für Lawson: Isack Hadjar fällt auch in Monza aus
Isack Hadjar fällt wegen seiner Handverletzung auch beim Rennen in Monza aus - Liam Lawson übernimmt erneut den Red Bull, Yuki Tsunoda fährt für die Racing Bulls
Isack Hadjar kann auch am Monza-Wochenende nur zuschauen
Foto: circuitpics.de circuitpics.de
Liam Lawson bekommt eine weitere Chance im Red Bull. Der Rennstall aus Milton Keynes hat am Mittwoch offiziell bestätigt, dass Isack Hadjar auch beim Formel-1-Rennen in Monza am Wochenende nicht einsatzfähig ist. Der Franzose hatte mit einer Handverletzung bereits den Grand Prix in Zandvoort zwei Wochen zuvor verpasst.
In einer Mitteilung des Teams heißt es: "Liam wird beim Großen Preis von Italien in Monza an der Seite von Max an den Start gehen, während Isack nach der Handgelenksverletzung, die er sich in der Sommerpause zugezogen hat, weiterhin ermutigende Fortschritte macht."
"Das Team verfolgt seine Rehabilitation aufmerksam und wird bei seiner Rückkehr in den Wettkampf keine unnötigen Risiken eingehen. Wir wünschen ihm eine schnelle Genesung", heißt es. Damit bleibt weiter offen, wann Hadjar wieder ins Auto steigen kann.
Während Lawson beim Großen Preis von Italien erneut im Red Bull sitzen wird, übernimmt Ersatzpilot Yuki Tsunoda wie auch schon in den Niederlanden dessen Platz bei den Racing Bulls an der Seite von Formel-1-Rookie Arvid Lindblad.
Lawson hatte das Qualifying in Zandvoort als Achter und damit lediglich einen Platz und 0,115 Sekunden hinter Max Verstappen im zweiten Red Bull beendet. Das Rennen schloss er als Siebter ab, nachdem Verstappen nach einem Unfall bereits früh ausgeschieden war.
Teamchef Laurent Mekies erklärte anschließend bei Sky, dass der Neuseeländer unter den gegebenen Vorzeichen bei seinem ersten Einsatz im Red Bull RB22 "das Bestmögliche herausgeholt" habe. Der siebte Platz im Rennen sei "wahrscheinlich das Maximum" gewesen.
Experte Ralf Schumacher traut Lawson auch in Italien ein gutes Resultat zu. Im Podcast Backstage Boxengasse erklärt er: "Monza [...] ist keine so schwierige Strecke. Das heißt, da ist davon auszugehen, dass es wieder eine Strecke ist, wo er sehr nah dran sein wird an Max Verstappen."
Lawson selbst sagt vor dem Wochenende: "Es ist schön zu hören, dass sich Isack gut erholt und bald wieder ins Auto steigen kann. Aber es ist toll, ein weiteres Wochenende mit dem Team zu verbringen."
"Zandvoort hat mir einen wirklich nützlichen ersten Eindruck vom Auto vermittelt, und da ich nun ein komplettes Sprint-Wochenende hinter mir habe, komme ich mit einem viel besseren Verständnis für das Auto und dessen Möglichkeiten nach Monza."
"Es ist eine völlig andere Strecke, und es wird neue Herausforderungen geben, aber ich freue mich darauf, an das letzte Wochenende mit dem Team anzuknüpfen und zu sehen, was wir erreichen können", so der Neuseeländer.
Yuki Tsunoda belegte bei seinem Formel-1-Comeback in den Niederlanden und seinem ersten Rennen überhaupt unter dem komplett neuen Reglement den elften Platz. Damit kam er eine Position vor Teamkollege Lindblad ins Ziel, blieb allerdings haarscharf ohne WM-Punkte.
Auch Max Verstappen wird in Monza eine Session verpassen. Im ersten Training überlässt der viermalige Weltmeister Ayumu Iwasa sein Auto.
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