Nächster Rückschlag für Audi: Gabriel Bortoleto vom Sprint disqualifiziert!
Gabriel Bortoleto wurde nach dem Sprint-Rennen von Miami aufgrund eines technischen Patzers bei Audi disqualifiziert
Gabriel Bortoleto fliegt nach dem Sprint-Rennen von Miami aus der Wertung
Foto: Sutton Images
Gabriel Bortoleto wurde beim Sprint-Rennen in Miami nachträglich disqualifiziert. Der Ansaugdruck seines Motors hatte die im Regelwerk vorgeschriebene Grenze von 4,8 barA zeitweise überschritten, wodurch der Brasilianer aus der Wertung gestrichen werden musste.
Im offiziellen Urteil der FIA wird angemerkt, dass das Team diesen Fehler eingestanden hat. Laut Audi war das Überschreiten dieser Schwelle nur in einer einzigen Runde vorgekommen. Daraufhin hat man Schritte eingeleitet, um das Problem schleunigst zu beheben. Dennoch betont man im Urteil explizit, dass das Auto zu jedem Zeitpunkt der Veranstaltung regelkonform sein muss. Dies war beim Sprint von Miami nicht der Fall.
Timo Glock hat bei Sky Deutschland seine Gedanken zu dieser Situation geschildert: "Das muss irgendwo ein Fehler im Ablauf gewesen sein", resümiert der ehemalige Formel-1-Pilot.
"Weil, am Ende ist es ja der gleiche Einlass, wo die Luft in Richtung Motor geht, wie man es bei den ersten Rennen auch hatte. Ich hab jetzt nirgendswo gesehen, dass es da ein Update von Audi gab. Da muss es irgendwo ein Problem gegeben haben, was die Vorbereitung auf das Wochenende angeht, weil den Fehler habe ich selten gehört."
Allzu drastisch ist die Disqualifikation für Bortoleto nicht. Schließlich hatte der Audi-Pilot das Rennen nur auf dem elften Platz beendet und verliert somit keine Punkte. Im Sprint werden nur für die ersten acht Positionen Punkte vergeben, während sich am Sonntag die zehn bestplatzierten Fahrer über Punkte freuen dürfen. Trotzdem ist das Sprint-Wochenende von Miami für das Team bislang keineswegs erfolgreich.
Frustrierendes Wochenende für Audi
Während Bortoleto zumindest die Möglichkeit hatte, sich im Mittelfeld mit der Konkurrenz zu duellieren, musste Nico Hülkenberg seinen Audi-Boliden bereits vor dem Start des Sprint-Rennens abstellen. In der Einführungsrunde war dem 38-Jährigen sein R26 buchstäblich abgeraucht. Nach ersten Einschätzungen könnte es sich um einen Hydraulikschaden gehandelt haben. Am Freitag hatten beide Fahrer zudem den Sprung in das SQ3 knapp verpasst.
Ob man am Sonntag die Chance bekommt, sich doch noch den einen oder anderen Punkt für die WM-Tabelle zu holen, hängt unter anderem von den angekündigten Wetterkapriolen in Miami ab. Nach dem Qualifying wird seitens der FIA über eine mögliche Verschiebung des Rennstarts diskutiert.
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