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Max Verstappen spricht offen über ein Karriereende: Titel zählen weniger als Lebensqualität - die 2026-Regeln erleichtern einen Verbleib nicht

"Näher am Ende als am Anfang": Verstappen spricht über Rücktritt

Max Verstappen denkt offen über ein Karriereende nach

Foto: Formel 1

Viermaliger Weltmeister, erst 28 Jahre alt - und dennoch denkt Max Verstappen offen über ein mögliches Karriereende nach. Der Niederländer schließt nicht aus, die Formel 1 nach der Saison 2026 zu verlassen.

Bereits zuvor hatte Verstappen erklärt, dass ein Abschied denkbar sei, sollte ihm das Fahren unter dem neuen Reglement keinen Spaß bereiten. Zwar äußerte er deutliche Kritik an den 2026er-Autos, stellte in Bahrain jedoch klar, dass das nicht automatisch bedeutet, er könne daran keine Freude finden.

"Etwas nicht zu mögen bedeutet nicht, dass ich es nicht machen will. Als Purist und Motorsport-Fan würde ich andere Regeln bevorzugen, aber so ist es nun einmal", sagt er auf Nachfrage. "Ich werde versuchen, das Maximum daraus zu holen. Ich liebe es, mit dem Team und mit unserem eigenen Motor zu arbeiten. Das sind die schönen Dinge. Würde ich andere Regeln bevorzugen? Ja, aber das ist die Realität."

"Die aktuellen Regeln helfen nicht"

In einem Podcast-Auftritt wurde Verstappen noch grundsätzlicher. Er sagt, er sei "näher am Ende" seiner Zeit in der Formel 1 als am Anfang. "Ich würde sagen, die aktuellen Regeln helfen der Langlebigkeit meiner Karriere in der Formel 1 nicht. Sagen wir es so."

"Aber das ist egal. Es ist egal. Ich bin sowieso sehr glücklich mit meiner Karriere in der Formel 1. Ich kann das ganz leicht hinter mir lassen. Ich habe viele andere Projekte."

Titelrekorde spielen für ihn dabei offenbar keine zentrale Rolle. "Wen interessiert es mit 60 oder 70 Jahren noch, ob man vier oder zehn Titel gewonnen hat? Man wird älter, und ich möchte diese Zeit lieber mit meiner Familie verbringen und wirklich Zeit mit ihnen verbringen, bevor sie irgendwann auch nicht mehr da sind."

"Ich will mein Leben leben"

Verstappen schildert, wie sehr ihn gemeinsame Momente abseits der Rennstrecke beschäftigen. "Letzte Woche war ich mit guten Freunden und meiner Familie Skifahren, und der Freund meiner Schwester - sie werden heiraten -, da habe ich gemerkt: Das ist fantastisch, ein paar Tage zusammen zu verbringen und das Leben zu genießen."

Die Jagd nach weiteren Erfolgen relativiert er deutlich: "Wen interessiert es, 24 Mal im Jahr um die Welt zu reisen und noch einen Titel zu jagen? Es ist mir egal, ob ich vier oder acht gewinne. Ich will mein Leben leben. Man lebt nur einmal, und ich möchte davon nicht 25 Jahre damit verbringen, ein Auto zu fahren."

Er wolle das Leben schätzen und sehen, "was es da draußen noch gibt". Und fügt hinzu: "Vielleicht klinge ich jetzt ein bisschen dramatisch, aber ich möchte nicht immer nur jagen oder nur für den Rennsport leben."

Ob 2026 tatsächlich ein Endpunkt wird, lässt Verstappen offen. Klar ist jedoch: Für ihn geht es längst nicht mehr nur um Titel - sondern um Prioritäten.

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