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Neben Monza: Auch Imola und Mugello an Formel 1 interessiert

Der Große Preis von Italien in Monza ist bis 2024 gesichert - Imola und Mugello könnten sich vorstellen, in Zukunft einen zweiten Grand Prix nach Italien zu holen

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Neben Monza: Auch Imola und Mugello an Formel 1 interessiert

Könnte es in Zukunft wieder zwei Formel-1-Rennen in Italien geben? Zumindest gibt es mit Imola und Mugello zwei Interessenten für einen weiteren Grand Prix. In Monza wurde der Vertrag für den Großen Preis von Italien gerade erst bis einschließlich 2024 verlängert. Ein Hindernis ist das aber nicht, schließlich wurde das Rennen in Imola bis 2006 als Großer Preis von San Marino ausgetragen.

In sportlicher Hinsicht gäbe es in Imola keine Hürden. Die Strecke verfügt aktuell über den Grad-1-Status der FIA, der benötigt wird, um Formel-1-Rennen auszutragen. Zudem soll auch das Paddock erneuert werden, um für die "Herausforderung", die Formel 1 zurückzubringen, bereit zu sein, wie es in einem Statement der Strecke heißt. Streckenchef Uberto Selvatico Estense hält ein Comeback jedenfalls für möglich.

"Um das zu erreichen, ist die vollständige Unterstützung der regionalen und überregionalen Institutionen entscheidend - so wie es in Monza und Mugello der Fall ist", erklärt er. Im Gegensatz zu Imola wäre Mugello eine komplett neue Strecke im Kalender. Dort ist die Formel 1 noch nie gefahren. "Das oberste Ziel wird es sein, den Vertrag mir der MotoGP zu verlängern", erklärt Streckenchef Paolo Poli gegenüber 'Ansa'.

Autodromo Enzo e Dino Ferrari, Imola

Die Strecke in Imola soll noch einmal renoviert werden

Foto: Formula Imola

Die Formel 1 wäre daher für Mugello eher ein langfristiges Ziel. Laut Poli könne man "in fünf Jahren" über die Königsklasse nachdenken. "Dafür werden Partnerschaften auf einem nationalen Level notwendig sein", erklärt auch er und verweist ebenfalls auf Monza. "Man darf nicht vergessen, dass Mugello - im Gegensatz zu anderen italienischen Strecken - nicht vom Staat betrieben wird", so Poli.

Eigentümer der Strecke ist Ferrari. Diese hätten von 2006 bis 2016 "große Investitionen" getätigt, erklärt Poli. Über Formel-1-Testfahren ging es dort bislang aber nie hinaus. Und die Konkurrenz für Imola und Mugello ist groß. 2020 wird es in der Formel 1 mit 22 Rennen bereits die längste Saison aller Zeiten geben. Und an weiteren Interessenten mangelt es aktuell nicht.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Urheber Ruben Zimmermann