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Negativbeispiel Indien: Neue Rennen nicht um jeden Preis

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Negativbeispiel Indien: Neue Rennen nicht um jeden Preis
Autor:
21.09.2019, 05:57

Lewis Hamilton und Co. diskutieren über die Ausweitung des Formel-1-Kalenders: Die Fahrer wollen historische Orte behalten und neue Locations erschließen

Wo soll die Formel 1 Rennen fahren? Liberty Media muss den Spagat zwischen altehrwürdigen Rennstrecken und neuen Spektakeln in wirtschaftlich attraktiven Märkten finden. Die Rennfahrer wünschen sich schon länger mehr Mitsprachrecht und haben sich erneut für einen guten Mix dieser Gegenpole ausgesprochen. Lewis Hamilton würde temporäre Straßenkurse gegenüber neuen Rennstrecken bevorzugen.

"Es ist großartig, auf neuen Strecken zu fahren. Ich denke, wir müssen die historischen behalten, dort haben wir schließlich die meisten Fans. Die sorgen für gute Stimmung, wie in Großbritannien zum Beispiel. Diese Rennen muss man behalten", meint der WM-Führende.

Gleichzeitig bedauert er den Wegfall Deutschlands aus dem Kalender 2020. Das sei ein "schmerzvolles Beispiel". Er kann aber auch verstehen, dass Liberty Media neue Märkte erschließen möchte und steht neuen Ländern aufgeschlossen gegenüber.

"Es ist auch gut, neue Länder zu erkunden, und so die Reichweite des Sports zu erweitern." Allerdings unter einer Bedingung: "Ich bevorzuge Straßenkurse, denn die können wieder zurückgebaut werden, das ist nur temporär." Das könnte Austragungsorte davor bewahren, millionenschwere Neubauten aufzustellen, um die Formel 1 schon nach wenigen Jahren wieder zu verlieren.

"In Indien wurde eine wunderschöne Strecke gebaut und trotzdem fahren wir dort schon seit Jahren nicht mehr", kritisiert der Mercedes-Pilot. Ähnlich denkt auch Daniel Ricciardo. Für den Australier sind neue Destinationen besonders attraktiv.

"Das mag jetzt ein wenig egoistisch klingen, aber wir haben die Chance, so viele neue Teile der Welt durch unseren Job zu entdecken. Das ist manchmal eine Ausrede dafür, neue Orte zu erkunden. Schließlich weiß ich, dass ich mir nicht alle Orte freiwillig für meinen Urlaub ausgesucht hätte."

Auf Vietnam freut er sich bereits, 2020 findet in Hanoi die Premiere der Königsklasse statt. Der Renault-Pilot war zuvor noch nie in der Metropole. "Es ist außerdem eine Chance, neue Fans für den Sport zu begeistern. Ich sehe also keinen Nachteil."

Haas-Pilot Romain Grosjean wirft ein, dass manche Orte erst kürzlich zu "historischen" Locations geworden sind, wie auch Singapur. "Vor zehn Jahren war Singapur noch keine Motorsport-Destination. Doch mittlerweile findet jeder, dass es ein ganz normales Rennen ist, obwohl wir erst seit 2008 hier fahren."

Mit Bildmaterial von McLaren.

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