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Netflix-Produzent Rogers: Klare Worte an die F1-Fans

Die achte Staffel von Drive to Survive beleuchtet die Formel 1 Saison 2025 - Trotz Kritik an der Darstellung hält Netflix an seinem Erfolgsrezept fest

Zukunft von Drive to Survive: Netflix-Produzenten planen kein Ende

Die FIA schließt Anpassungen am Formel-1-Reglement nicht aus

Foto: LAT Images

Eine Woche vor dem Start der Formel-1-Saison 2026 wurde die achte Staffel des Dauerbrenners "Drive to Survive" auf Netflix veröffentlicht - eine auf acht Episoden verkürzte Staffel, die die Ereignisse der Saison 2025 beleuchtet. Produziert wurde sie wie gewohnt von Box to Box Films.

Der Erfolg von Netflix' erstem Ausflug in die Königsklasse ist mittlerweile hinlänglich dokumentiert: Mit über zehn Millionen Zuschauern in Staffel 7 ließ die Serie jedes andere Sport-Franchise weit hinter sich im Staub zurück.

Die Kritiken zur achten Staffel fallen derweil gemischt aus. Die Show spaltet weiterhin die Gemüter zwischen den Hardcore-Fans und jenen Neueinsteigern, welche die Formel 1 und die Produzenten in den Sport locken wollen. Doch solange die Serie letzteres Ziel erreicht, sehen die Macher keinen Grund, ihren Ansatz zu ändern.

Neue Fans im Fokus

"Man muss sehr früh akzeptieren, dass man es nicht jedem recht machen kann", erklärt Tom Rogers, Post-Production-Director bei Box to Box.

"Die Realität ist, dass der harte Kern der Fans zwangsläufig einige Kritikpunkte an den Inhalten haben wird. Aber wir zielen nicht wirklich auf die Leute ab, die ohnehin schon leidenschaftliche Formel-1-Fans sind."

"Das hier war immer als eine Art Einstiegspunkt für neue Fans gedacht. Wir wollen Gelegenheitszuschauer zu begeisterten Fans machen und Nicht-Fans zu Gelegenheitszuschauern. Und ich denke, das haben wir erreicht. Solange wir diesen frischen Blick auf das Paddock behalten, wird es meiner Meinung nach auch weiterhin erfolgreich sein."

Keine perfekte Show

"Es ist ungewöhnlich für Netflix-Shows, bis zu einer achten Staffel zu kommen. Ich denke, das spricht Bände über die Popularität der Serie, aber auch über den Sport an sich."

Das bedeutet jedoch nicht, dass jegliche Kritik der Experten-Fans - von redaktionellen Ungereimtheiten bis hin zu aus dem Kontext gerissenen Zitaten und Bildern zur Dramatisierung - einfach abgetan wird.

"Ist die Show perfekt? Nein", gesteht Rogers. "Haben wir in der Vergangenheit Fehler gemacht? Absolut. Letztes Jahr gab es einen Vorfall mit Max [Verstappen]. Wir hatten die falsche Aufnahme aus dem falschen Cool-down-Room. Das war ein echtes Versehen. Sobald wir darauf aufmerksam gemacht wurden, haben wir es korrigiert."

Keine Verschwörungen, sondern Fehler

"Es wird dann direkt zu einer riesigen Story aufgebauscht, aber dahinter steckt keine Verschwörung. Wir versuchen nicht, die Leute reinzulegen. Es ist menschliches Versagen, und wir führen jedes Jahr mehr Prozesse ein, um das zu minimieren."

"Wir haben jetzt [Markierungen] in unserem gesamten Videomaterial, die angeben, von welchem Grand Prix es stammt. Wenn es also vom falschen Rennen ist, fällt das beim Schnitt sofort auf, weil es auf dem Bildschirm steht. Es liegt in unserem eigenen Interesse, einen so guten Job wie möglich zu machen."

Der Erfolg von Apples Formel-1-Film gilt als weiterer Hebel, um neue Fans im wichtigen nordamerikanischen Markt für die Serie zu gewinnen. Da dieses Potenzial für weiteres Wachstum besteht, scheint ein Ende von Drive to Survive vorerst nicht in Sicht - solange die Formel 1 für Netflix liefert und umgekehrt.

Wachstum geht weiter

"Wir werden oft gefragt: 'Glaubt ihr, dass sich das Format abgenutzt hat?' Aber so sehr wir auf dem US-Markt auch gewachsen sind, würde ich behaupten, dass dort noch ein langer Weg vor uns liegt", so Rogers. "Es fühlt sich so an, als würde die Formel 1 immer stärker werden. Hoffentlich wird Drive to Survive die Formel 1 in dieser Hinsicht weiterhin begleiten."

"Wir planen kein Ende. Die Dinge haben natürlich eine begrenzte Dauer, aber am Horizont ist derzeit nichts davon zu sehen. Solange es für die Formel 1, für Netflix und für die Teams Sinn ergibt. Wie gesagt, auf dem amerikanischen Markt haben wir bisher nur an der Oberfläche gekratzt. Da ist noch enormes Wachstumspotenzial."

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