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Formel 1

Neue Formel-1-Chefs wollen Budgetobergrenze

Eine Budgetobergrenze ist eines der Themen, das die neuen Eigentümer der Formel 1 im Rahmen einer langfristigen Strategie für den Sport erforschen wollen.

Adam Cooper

Adam Cooper

Bearbeitet: 26.01.2017, 16:56

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Felipe Nasr, Sauber C35; Pascal Wehrlein, Manor Racing MRT05; Esteban Ocon, Manor Racing MRT05; Nico

Startcrash mit Marcus Ericsson, Sauber C35, Rio Haryanto, Manor Racing MRT05, Esteban Gutierrez, Haa

Ross Brawn, Mercedes AMG F1 Teamchef

Felipe Nasr, Sauber C35; Pascal Wehrlein, Manor Racing MRT05

Marcus Ericsson, Sauber C35; Pascal Wehrlein, Manor Racing MRT05

Zak Brown, McLaren, Geschäftsführer

Das Team arbeitet an Auto von  Fernando Alonso, McLaren in der Box

Fernando Alonso, McLaren

Zak Brown

Sean Bratches, Geschäftsführer, Kommerzielle Operationen; Chase Carey, Vorstand von Formula 1; Ross

Richard Dean, Gerard Neveu, Zak Brown

Richard Dean und Zak Brown

Bernie Ecclestone

Rennstart: Felipe Massa, Williams FW36

Rennstart: Fernando Alonso, Ferrari F14-T

In der Vergangenheit wurde schon mehrmals versucht, die Ausgaben der Teams zu begrenzen. Während einige Gebiete auch angegangen wurden – wie eine Einschränkung der Testfahrten und die Anzahl der Mitarbeiter bei den Rennen – wurde das größere Konzept für eine Budgetdeckelung von den großen Teams immer abgelehnt.

Natürlich wollen sie ihren Wettbewerbsvorsprung behalten, während sie betonen, dass es unmöglich sei, eine Obergrenze zu überwachen, insbesondere im Hinblick auf die Werksteams, die viel größere Ressourcen zur Verfügung haben.

Der neue Formel-1-Geschäftsführer Ross Brawn hat aber klargemacht, dass eine Ausgabenkürzung ein Punkt auf der Agenda sei. Dadurch will man den Abstand zwischen den großen und den kleinen Teams verkürzen und sicherstellen, das die kleinen überleben können.

Brawn bestätigte auch, dass wir nach Auslaufen des aktuellen Vertrags 2020 eine neue Art der Einnahmenverteilung erwarten können.

"Wir werden zweifellos eine ganze Liste mit Zielen haben und eines davon ist, es den kleinen Teams zu ermöglichen, auf ihren eigenen Beinen zu stehen", sagte Brawn bei BBC Radio 4.

"Ich denke, dass das auf der einen Seite das Geld einschließt, das an die Teams gezahlt wird und auf der anderen Seite die Kosten für die Rennen und eine ordentliche Show zu bieten."

Zum Thema:

"Bezüglich der Gelder, die an die Teams gezahlt werden, können wir einige Jahre lang nichts tun, bis die kommerziellen Vereinbarungen überarbeitet werden."

"Ich glaube aber, dass der kommerzielle Rechteinhaber auf die Kosten der Teams einen Einfluss hat, wenn er versucht, dass sie eingegrenzt werden. Die Kosten eines gut organisierten kleinen Teams, das kann alles aufgehen, die Zahlen ergeben Sinn."

"Wenn wir das tun, werden die freien Plätze in der Formel 1 natürlich attraktiv, denn es gibt da ein rentables Geschäft. Momentan bin ich nicht sicher, ob das so ist und darauf müssen wir uns konzentrieren."

McLaren ist offen dafür

Während die großen Teams traditionell dagegen sind, hat der neue McLaren-Geschäftsführer Zak Brown klargemacht, dass sein Team die Idee einer Budgetobergrenze als Teil einer neuen finanziellen Struktur für den Sport unterstützt, gemeinsam mit einem erweiterten Kalender.

"Ich denke nicht, dass sie über Nacht auf 25 Rennen gehen würden", sagte gegenüber Motorsport.com. "Wenn wir bis 2021 schauen und auf die Richtung der Formel 1, dann wird über Budgetdeckelung gesprochen, etwas, das ich unterstütze. Es wird viel diskutiert, wie die aussehen sollte, was sie beinhaltet und wie man sie erreichen kann."

"Ich denke, das muss diskutiert und erörtert werden. McLaren unterstützt das Konzept einer Budgetobergrenze aber. Ich denke, in diesen Gesprächen muss auch diskutiert werden, wie viele Rennen es geben wird und wie man sie veranstaltet."

"Das wird nicht einfach durchzusetzen sein, aber wir haben neue Besitzer und jetzt ist es ihr Sport. Das ist seit Langem ein heiß diskutiertes Thema, aber die Verteilung der Gelder ist zu sehr außer Balance."

Weiterlesen:

"Ich schlage nicht vor, dass es für alle gleich sein sollte, aber ich denke, dass der Unterschied zwischen dem Ersten und dem Letzten zu groß ist und das ist der Grund, wieso Teams zusperren müssen und es gibt nicht genügend Teams, die Rennen gewinnen."

Brown gibt zu, dass die Top Teams wohl gegen die Idee sein werden: "Das wird ganz sicher eine heiße Diskussion."

"Jene, die viel Geld bekommen, werden wohl diejenigen sein, die am entschiedensten gegen eine Änderung sind und diejenigen, die am wenigsten bekommen, werden am meisten für die Änderung sein."

"Das wird ein heißes Thema, aber es ist etwas, das angesprochen werden muss, denn so, wie es heute läuft, ist für keinen gesund. Und wir alle brauchen eine gesunde Formel 1."

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