Formel 1
Formel 1
28 März
FT1 in
63 Tagen
18 Apr.
Rennen in
86 Tagen
09 Mai
Nächstes Event in
103 Tagen
06 Juni
Rennen in
135 Tagen
13 Juni
Rennen in
142 Tagen
R
Le Castellet
27 Juni
Rennen in
156 Tagen
04 Juli
Nächstes Event in
159 Tagen
R
Silverstone
18 Juli
Rennen in
177 Tagen
01 Aug.
Rennen in
191 Tagen
29 Aug.
Rennen in
219 Tagen
12 Sept.
Rennen in
233 Tagen
26 Sept.
Rennen in
247 Tagen
03 Okt.
Nächstes Event in
250 Tagen
10 Okt.
Rennen in
261 Tagen
24 Okt.
Rennen in
275 Tagen
R
Mexiko-Stadt
31 Okt.
Rennen in
282 Tagen
07 Nov.
Rennen in
289 Tagen
12 Dez.
Rennen in
324 Tagen
Details anzeigen:

Neue Formel-1-Rücklichter 2019: Das steckt dahinter!

geteilte inhalte
kommentare
Neue Formel-1-Rücklichter 2019: Das steckt dahinter!
Autor:

In der Formel 1 gibt es 2019 drei statt einem Rücklicht: Wir erklären dir, was dahintersteckt und wozu die Rückleuchte bei einem Formel-1-Auto eigentlich da ist

Viele Zuschauer vor den Fernsehbildschirmen dürften sich bei den Testfahrten der Formel 1 2019 gewundert haben, wieso die neuen Autos jetzt drei Rücklichter am Heck haben. Das ist in dieser Saison neu. Bislang war jedes Fahrzeug nur mit einem Rücklicht ausgestattet, doch seit dieser Saison gibt es die dreifache Ausführung davon. Das soll die Sicherheit weiter erhöhen.

Laut Artikel 14.5 des Technischen Reglements müssen die Formel-1-Autos zwingend drei Heckleuchten besitzen: eine zentral im Heck an der bekannten Position, zwei weitere etwas höher an den beiden Heckflügel-Endplatten. Alle Lichter müssen dabei vom Fahrer aus dem Auto ohne Anstrengung zu bedienen sein und vom Hintermann stets gut sichtbar sein.

Zum Einsatz kommen sie vor allem bei regnerischen Bedingungen. Artikel 22.12 des Sportlichen Reglements schreibt vor, dass sie stets rot leuchten müssen, wenn ein Fahrer auf Intermediates oder Regenreifen unterwegs ist.

Die Rennleitung kann Fahrer sogar an die Box zwingen, wenn das Rücklicht im Auto nicht vorschriftsmäßig funktioniert. Ist die Funktion wiederhergestellt, kann der Fahrer anschließend wieder auf die Strecke gehen.

Seit einigen Jahren ist zudem immer wieder zu beobachten, dass das Licht in bestimmten Situationen blinkt. Das ist immer dann der Fall, wenn das Auto in eine Art Spritsparmodus schaltet und automatisch mindestens 120 kW Leistung innerhalb von einer Sekunde weniger generiert wird. Nachfolgende Fahrer sollen dadurch vor einem bedeutenden Leistungsverlust des Vordermannes gewarnt werden.

Implementiert ist dieses Sicherheitsfeature in die Software der Einheitselektronik. Übrigens: Geht ein Fahrer selbst früher vom Gas, blinkt das rote Licht nicht. Der Fahrer steht somit weiterhin selbst in der Verantwortung sicherzustellen, dass der Konkurrent nicht genau hinter ihm ist, wenn er vom Gas geht.

George Russell, Sebastian Vettel

Gut zu sehen: Das Heck von Alexander Albon leuchtete bei den Testfahrten grün

Wer die Testfahrten verfolgt hat, dem dürfte ein Sonderfall aufgefallen sein. An Alexander Albons Toro Rosso leuchteten die drei Hecklampen stets in Grün. Das ist Vorschrift, wenn ein Fahrer ohne gültige Superlizenz unterwegs ist. Zu diesem Zeitpunkt war der Thailänder noch nicht offiziell in Besitz einer solchen. Während der Saison ist das also kein Thema.

Mit Bildmaterial von LAT.

Lewis Hamilton winkt ab: Kein Interesse an der "Triple-Crown"

Vorheriger Artikel

Lewis Hamilton winkt ab: Kein Interesse an der "Triple-Crown"

Nächster Artikel

Sebastian Vettel: Bei Schumacher "ist vieles auch Legende"

Sebastian Vettel: Bei Schumacher "ist vieles auch Legende"
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Urheber Norman Fischer