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Neue Rennstrecke in Saudi-Arabien: Grosjean lobt Layout von Wurz

Ab 2023 könnte die Formel 1 in Saudi-Arabien gastieren, und zwar auf einer Strecke, die Ex-Pilot Alexander Wurz in enger Abstimmung mit den Fahrern konzipiert hat

Mit dem Bau einer neuen Rennstrecke in Qiddiya peilt Saudi-Arabien bereits für 2023 die Ausrichtung eines Formel-1-Grand-Prix an. Auch wenn das Projekt von Menschenrechtlern kritisiert wird, findet es bei Fahrern wir Romain Grosjean durchaus Anklang. Der Haas-Pilot hofft, dass der neue Standort planmäßig realisiert werden kann.

"Ich hoffe aufrichtig, dass das Projekt voranschreitet und dass es so vorankommt, wie es sollte", verrät Grosjean im Gespräch mit 'Motorsport.com'. Er ist der einzige aktive Formel-1-Fahrer, der die Rennstrecke im vergangenen Monat neben Nico Hülkenberg, Damon Hill und David Coulthard vor Ort in Augenschein nehmen konnte.

Das Layout des Kurses stammt aus der Feder von Alexander Wurz, Ex-Formel-1-Pilot und Vorsitzender Fahrergemeinschaft GPDA. Grosjean schwärmt: "Die Strecke, die Alex entworfen hat, ist großartig. Er weiß, was wir mögen und was nicht. Er hat das Glück, diese enge Beziehung zu uns zu haben, er kommt, um uns Fragen zu stellen."

Vor allem diese Rückkopplung zu den Fahrern schätzt der Franzose sehr. "Wir sind zum Beispiel im Simulator gefahren und es gibt eine Kurve, bei der er sich nicht sicher ist. Darüber haben wir uns ausgetauscht. Es ist toll, unsere Meinungen auf diese Weise zu teilen", sagt Grosjean und unterstreicht die Bedeutung dieses Feedbacks.

"Wir sind diejenigen, die auf der Strecke sind, die wissen, was gut ist und was nicht, um zu überholen und Spaß zu haben. Wenn man sich zum Beispiel den Golfsport anschaut, geht man, sobald ein neuer Platz gebaut wird, direkt zu einem Golfspieler, um seine Meinung einzuholen. Und das hat man in der Formel 1 nicht gemacht", kritisiert er.

Bei Wurz sei das anders. Aber nicht nur deshalb ist Grosjean vom Standort Saudi-Arabien begeistert: "Insgesamt ist das Projekt riesig, super schön, und der Ort ist außergewöhnlich. Ich hoffe wirklich, dass es einen Grand Prix geben wird." Als einer von drei Direktoren der GPDA vertritt der Haas-Pilot seit 2017 die Interessen der Fahrer.

Mit Bildmaterial von Qiddiya.

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