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Neue Teile funktionieren: Provisorische Doppel-Pole für Mercedes

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Neue Teile funktionieren: Provisorische Doppel-Pole für Mercedes
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11.10.2019, 09:05

Mercedes ist nach dem Freitag in Suzuka Favorit - Die neuen Teile funktionieren, und Valtteri Bottas und Lewis Hamilton stehen am Ende auf den ersten beiden Plätzen

Valtteri Bottas hätte vermutlich nichts dagegen, wenn das Formel-1-Qualifying in Japan am Sonntagmorgen ausfallen sollte. Der Finne war am Freitag im zweiten Training der schnellste Mann und würde damit von der Pole-Position starten, falls das Qualifying ins Wasser fallen sollte. Obwohl er sich zwischendurch einmal drehte, spricht er von einem "sehr positiven Tag" in Suzuka.

Er habe sich im W10 von Anfang an wohlgefühlt und sei "insgesamt ziemlich zufrieden mit dem Auto", verrät Bottas. "Es gibt nur kleinere Dinge, die wir bei der Balance noch anpassen müssen", sagt der Finne und berichtet: "Wir haben die neuen Teile ausprobiert, die wir dieses Wochenende am Auto haben." Mercedes brachte überarbeitete Bargeboards mit nach Japan.

"Es war nur das Training, aber ich spüre die Fortschritte, die wir beim Auto gemacht haben", sagt Bottas und erklärt: "Das ist immer ein schönes Gefühl. Man kann das Auto noch weiter pushen als vorher." Er glaubt trotzdem, dass es es am Sonntag "eng" gegen Ferrari und Red Bull wird. Man habe aber einen "guten Job" gemacht und ein ordentliches Programm am Freitag abspulen können.

Hamilton sieht noch Luft nach oben

"Jetzt ist es eine Menge Arbeit, alles vor dem Qualifying am Sonntagmorgen zu analysieren - falls es stattfindet", so Bottas. Die Extrazeit am Samstag werde man nutzen, "um uns die Dinge anzusehen, die wir noch besser machen können." Auch Teamkollege Lewis Hamilton, der mit einer Zehntelsekunde Rückstand Zweiter wurde, berichtet: "Es war ein ziemlich unkomplizierter Tag."

"Es war tatsächlich ein viel besserer Freitag. Denn normalerweise hat man nur zwei Reifensätze pro Session", erklärt der Weltmeister. Weil das dritte Training allerdings ersatzlos gestrichen wurde, konnte man am Freitag mehr Reifen als üblich verwenden. Das sei "interessant" gewesen. "Vielleicht brauchen wir mehr Reifen an einem Rennwochenende, damit wir drei Runs haben", grübelt Hamilton.

Die Situation am Freitag sei auch "besser für die Fans" gewesen, denn Hamilton erklärt: "Wir sind ab Beginn der Session gefahren und haben nicht 20 Minuten gewartet und sind dann erst rausgegangen." Mit seiner eigenen Performance ist er noch nicht zu 100 Prozent zufrieden. "Auf dieser Strecke kann man immer Zeit finden. Es gibt immer Abschnitte, in denen man schwach ist", erklärt er.

Wie wichtig ist der Windschatten?

"Ich denke nicht, dass es mein bester Kurs ist, und es gibt immer Bereiche, in denen man sich verbessern kann", so Hamilton, der in Suzuka vier der vergangenen fünf Rennen gewinnen konnte. Im Hinblick auf die Bottas-Bestzeit erklärt er: "Valtteri hatte auf seiner schnellsten Runde einen massiven Windschatten. Ich glaube, er hat auf der Gegengeraden eine halbe Sekunde gewonnen."

"Das ist eine interessante Dynamik, denn man möchte im ersten Sektor nicht hinter einem anderen fahren. Man braucht die saubere Luft. Aber wenn du anschließend Glück hast und einen Windschatten bekommst, dann ist es perfekt", erklärt Hamilton. Weil man im ersten Sektor allerdings freie Fahrt haben möchte, ist es in Suzuka schwer, künstlich einen Windschatten zu erzeugen - anders als zum Beispiel in Monza.

Aktuell befindet sich Mercedes so oder so wieder in der Favoritenrolle auf den sechsten Suzuka-Sieg in Serie. Seit dem Beginn der Hybridära im Jahr 2014 sind die Silberpfeile in Japan ungeschlagen. Unter gewissen Umständen kann man an diesem Wochenende zudem bereits beide WM-Titel unter Dach und Fach bringen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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