Neuer Anlauf für Jack Doohan: Mit Toyota-Hilfe zu Haas?
Jack Doohan könnte dank Toyota bei Haas andocken und absolviert in dieser Woche Testfahrten in der Superformula - allerdings mit drei Abflügen in der gleichen Kurve
Jack Doohan testet derzeit in Japan in der Super Formula
Foto: circuitpics.de circuitpics.de
Kann Jack Doohan seine Karriere nach seiner Ausbootung bei Alpine wieder ankurbeln? Der Australier, der ab dem Rennen von Imola bei den Franzosen durch Franco Colapinto ersetzt wurde, steht dem Vernehmen nach vor einem Engagement in der japanischen Super-Formula-Serie, wo er in diesen Tagen Testfahrten in Suzuka absolviert.
Doohan fährt dabei einen Boliden des Kondo-Teams, das mit Toyota-Motoren ausgerüstet ist. Und hier kommt der japanische Motorenhersteller ins Spiel: Laut PlanetF1.com soll Toyota hinter dem Test und einem möglichen Wechsel stehen.
Das würde bedeuten, dass Doohan nach seinem Formel-1-Aus noch einen weiteren Fuß in der Tür zur Königsklasse hätte. Denn dank der stärkeren Verbindung zwischen Toyota und dem Haas-Team, bei dem Toyota ab 2026 sogar Titelpartner sein wird, steht auch eine Rolle als Ersatzfahrer beim Formel-1-Team im Raum.
Aktuell ist Doohan noch an Alpine gebunden, allerdings scheint dort der Weg zurück in ein Cockpit versperrt zu sein, sodass ein Wechsel zu Haas eine lukrative Alternative für den 22-Jährigen sein könnte, will er noch einmal eine Chance in der Formel 1 haben.
Der Rennstall tritt 2026 mit Esteban Ocon und Oliver Bearman an, die aber wohl nur bis zum Ende der Saison an Haas gebunden sind - danach könnten theoretisch also Cockpits frei werden. Gerüchte sehen Bearman schon als Nachfolger von Lewis Hamilton bei Ferrari, sodass sich durchaus eine Chance ergeben könnte.
Bis dahin könnte sich Doohan in der Super Formula fithalten und beweisen. Allerdings sollte er sich dafür besser anstellen als bei den Testfahrten in Suzuka in dieser Woche. Denn Doohan leistete sich an drei Tagen hintereinander einen heftigen Unfall.
Das Kuriose dabei: Doohan flog an allen drei Tagen an derselben Stelle ab, und zwar in der Degner-Kurve. Der Suzuka International Racing Course ist für den Australier wohl kein gutes Pflaster, denn auch im Training der Formel 1 war er bereits abgeflogen, weil er versucht hatte, Kurve 1 mit offenem DRS zu durchfahren.
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