präsentiert von:

Neuer Formel-1-Vertrag für Suzuka über mehrere Jahre

Suzuka bleibt Teil des Rennkalenders in der Formel 1: Eine mehrjährige Vertragsverlängerung für den Japan-Grand-Prix ist besiegelt

Neuer Formel-1-Vertrag für Suzuka über mehrere Jahre

Der Suzuka International Racing Course hat eine Zukunft in der Formel 1, und zwar bis mindestens Ende 2024. Das geht aus der nun erfolgten Vertragsverlängerung zwischen Liberty Media und Suzuka-Promoter Mobilityland hervor. Demnach hat man sich ab 2022 auf drei weitere Ausgaben des Japan-Grand-Prix verständigt, mit der Option auf weitere Rennen im Anschluss.

Für Formel-1-Chef Stefano Domenicali war dieser Schritt ein Muss. Er erklärt: "Japan ist vielen Formel-1-Fans in aller Welt ans Herz gewachsen. Und Suzuka war die Bühne für viele legendäre Momente aus der Formel-1-Historie."

Zu den von Domenicali genannten legendären Momenten zählen zum Beispiel die WM-entscheidenden Kollisionen zwischen Ayrton Senna und Alain Prost in den Formel-1-Saisons 1989 und 1990, aber auch der erste Ferrari-Titelgewinn von Michael Schumacher im Jahr 2000.

Suzuka als Eckpfeiler der Asien-Strategie

Apropos: Seit 1987 fiel die Entscheidung in der Fahrerwertung insgesamt elf Mal in Suzuka, zuletzt 2011 zugunsten von Sebastian Vettel, der damals für Red Bull fuhr. Und: Mit 13 WM-Entscheidungen in der Fahrerwertung ist der Japan-Grand-Prix ebenfalls Rekordhalter in der Formel 1, neben Suzuka noch mit Okayama (1995) und Fuji (1976).

Laut Domenicali soll dieser historische Eckpfeiler weiter bestehen bleiben - und mehr. "Diese Vertragsverlängerung ist Teil unserer langfristigen Strategie, die Formel 1 in Asien weiter wachsen zu lassen", erklärt er.

Für Suzuka kommt die Vertragsverlängerung ebenfalls passend: Die Rennstrecke feiert 2022 ihr 60-jähriges Bestehen. Der Suzuka International Racing Course gehört dem japanischen Honda-Konzern an und ist weiterhin der einzige Formel-1-Kurs in Form einer Acht.

Die Formel 1 in Japan seit 1976

Vor Suzuka hatte 1976 und 1977 Fuji den Japan-Grand-Prix ausgetragen, ehe das Rennen ab 1987 in Suzuka gefahren wurde. 2007 wechselte die Formel 1 nochmals für zwei Jahre nach Fuji zurück. Seit 2009 ist erneut Suzuka die Heimat des Japan-Grand-Prix.

1994 und 1995 gab es sogar je zwei Formel-1-Rennen in Japan: den Japan-Grand-Prix in Suzuka sowie den Pazifik-Grand-Prix in Okayama.

Mit Bildmaterial von LAT.

geteilte inhalte
kommentare
Zak Brown: Geheimniskrämerei der F1 Grund für den Netflix-Erfolg

Vorheriger Artikel

Zak Brown: Geheimniskrämerei der F1 Grund für den Netflix-Erfolg

Nächster Artikel

Williams: Imola hat gezeigt, dass noch mehr Chancen auf Punkte warten

Williams: Imola hat gezeigt, dass noch mehr Chancen auf Punkte warten
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Tags Vertrag , Vertragsverlängerung
Urheber Stefan Ehlen