Neuer Renningenieur für Hamilton: Ferrari versetzt Riccardo Adami
Ferrari hat Renningenieur Riccardo Adami innerhalb des Teams versetzt, sodass Lewis Hamilton in der Saison 2026 eine neue Stimme im Ohr bekommen wird
Riccardo Adami wird nicht mehr mit Lewis Hamilton zusammenarbeiten
Foto: LAT Images
Riccardo Adami wird in der Formel-1-Saison 2026 nicht mehr Renningenieur von Lewis Hamilton bei Ferrari sein, das hat die Scuderia am Freitagnachmittag verkündet. Stattdessen wird der Italiener eine neue Rolle innerhalb des Ferrari-Kosmos bekommen.
Hamilton und Adami, das war in der abgelaufenen Saison nicht immer eine Liebesbeziehung. Nach jahrelanger vertrauter Arbeit mit Peter Bonnington bei Mercedes musste sich Hamilton nach seinem Wechsel zu Ferrari mit einem neuen Renningenieur anfreunden.
Allerdings verlief die Kommunikation zwischen beiden während der Saison mehr als holprig. Immer wieder kam es zu Missverständnissen und schroffen Worten - auch wenn Hamilton stets betonte, dass beide gut miteinander klarkommen und man die Konversationen im Eifer des Gefechtes nicht überbewerten sollte.
Trotzdem folgt nun vor dem Start der neuen Formel-1-Ära 2026 die Trennung. Hamilton wird in Maranello einen neuen Renningenieur erhalten, während Adami an einen anderen Posten versetzt wird.
Wie Ferrari mitteilt, wird Adami in Zukunft als Manager der hauseigenen Nachwuchsakademie fungieren und zudem die TPC-Tests, also Testfahrten mit früheren Autos, managen. "Dort bringt er seine umfangreiche Erfahrung an der Rennstrecke und seine Formel-1-Expertise ein, um zukünftige Talente zu fördern und die Leistungskultur im gesamten Programm zu stärken", so ein Statement.
"Die Scuderia Ferrari bedankt sich bei Riccardo für sein Engagement und seinen Beitrag in seiner bisherigen Rolle an der Rennstrecke und wünscht ihm für seine neue Position viel Erfolg", teilen die Italiener mit.
Wer in der anstehenden Saison neuer Renningenieur an der Seite des siebenmaligen Weltmeisters werden wird, will das Team erst zu gegebener Zeit verkünden.
Hamilton hatte 2025 einen schwierigen Einstand mit Ferrari erlebt und konnte kein einziges Grand-Prix-Podest einfahren. Die Saison schloss er mit 156 Punkten auf dem sechsten Gesamtrang ab.
Diese Story teilen oder speichern
Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!
Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.