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"Nicht zufrieden": Warum stecke Vettel in der ersten Rennhälfte fest?

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"Nicht zufrieden": Warum stecke Vettel in der ersten Rennhälfte fest?
Autor:
Co-Autor: Stefan Ehlen

Sebastian Vettel wurde in Hockenheim Zweiter, war in der ersten Hälfte des Rennens aber überraschend langsam - Erst am Ende konnte der Ferrari-Pilot deutlich zulegen

Dank seiner Fahrt vom letzten Startplatz auf Rang zwei zählte Sebastian Vettel am Sonntag zu den großen Gewinnern in Hockenheim. Allerdings erzählt das Endergebnis nicht die ganze Geschichte von Vettels Rennen. Denn obwohl er zu Beginn direkt einen guten Start erwischte, stecke er anschließend lange im hinteren Teil der Top 10 fest. Ohne das spätere Chaos hätte er keine Chance mehr auf das Podium gehabt.

"Um ehrlich zu sein: Mit den Intermediates hatte ich Schwierigkeiten", gesteht Vettel und berichtet: "Die Reifen sind rasch in die Knie gegangen. Doch ich glaube, das war bei allen gleich. Mit diesen Pneus hatte ich einfach kein besonders großes Vertrauen. Wir sind trotzdem draußen geblieben und haben darauf gehofft, dass es abtrocknet. Das ist passiert, also wechselten wir auf Trockenreifen."

"Dann regnete es wieder. Das war alles keine Hilfe. In den ersten 15, 20 Runden war das nichts Besonderes", sagt er und erklärt: "Am Start, in den ersten Runden, da war es richtig vorwärts gegangen. Als sich die Gischt gelegt hatte und ich etwas sehen konnte, da kam ich nicht mehr weiter voran. Ich hatte einfach keine gute Pace. Ich kämpfte gegen Kimi [Räikkönen], der zwei Sekunden vor mir lag."

 

"Ich beschädigte die Reifen ziemlich. Auch das hat nicht geholfen. Trotzdem war die Pace nicht gut", stellt er klar und gesteht: "Ich konnte nicht mit der Spitze mithalten. Später ist es mir gelungen, dank der Safety-Car-Phasen die Lücke zuzumachen. Wir trafen gute Entscheidungen. [...] Ich bin nicht zufrieden mit dem ersten Rennabschnitt. Ich hatte erwartet, ähnlich schnell zu sein oder aufholen zu können."

Am Ende hatte Vettel dann Angst, dass das Rennen nach dem Crash von Valtteri Bottas hinter dem Podium zu Ende gehen würde. Da lag er auf Platz fünf. "Ich glaube, die Sportwarte haben sich für mich beeilt, den Mercedes aus dem Weg zu räumen", lacht er und erklärt: "So hatten wir am Ende noch ein paar Runden, was entscheidend war, um es auf das Podium zu schaffen."

Lob gibt es für seine Vorstellung in Hockenheim von Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve. "Heute haben wir einen anderen Vettel gesehen, denn er ist sehr erwachsen und sehr intelligent gefahren", lobt er im Gespräch mit 'Motorsport.com' und erklärt: "In den ersten beiden Dritteln des Rennens hatte er überhaupt keine Pace. Aber er ging keine Risiken ein, und als er sah, dass man attackieren kann, da hat er es getan."

"Er ist heute wie ein Champion gefahren", so Villeneuve. Einen kleinen statistischen Wermutstropfen gibt es allerdings. Denn seit Sonntag kann Vettel 2019 nicht mehr aus eigener Kraft Weltmeister werden. 84 Punkte liegt er aktuell hinter Hamilton. Wird der Brite ab sofort immer Zweiter, würden Vettel auch zehn Siege in den verbleibenden zehn Saisonrennen nicht mehr zum Titel reichen.

Weitere Co-Autoren: Ronald Vording. Mit Bildmaterial von LAT.

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