Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Für Dich empfohlen

Indy 500 FT2: Mick Schumacher lernt von Takuma Sato - P1 für Conor Daly

IndyCar
Indy 500
Indy 500 FT2: Mick Schumacher lernt von Takuma Sato - P1 für Conor Daly

Formel-1-Motoren: Ab 2027 steigen die Prüfstandszeiten

Formel 1
Formel-1-Motoren: Ab 2027 steigen die Prüfstandszeiten

Gabriel Bortoleto: Diesen entscheidenden Nachteil hat Audi

Formel 1
Gabriel Bortoleto: Diesen entscheidenden Nachteil hat Audi

Experte: Kanada wird "entscheidendes Wochenende" für George Russell

Formel 1
Experte: Kanada wird "entscheidendes Wochenende" für George Russell

"Richtig geil": Markus Winkelhock lobt HWA EVO.R für die 24h Nürburgring

Langstrecke
"Richtig geil": Markus Winkelhock lobt HWA EVO.R für die 24h Nürburgring

Warnung an Oscar Piastri: Sollte er lieber bei McLaren bleiben?

Formel 1
Warnung an Oscar Piastri: Sollte er lieber bei McLaren bleiben?

Aprilia-Werksduo mit Titelpotenzial: "Wir machen uns besser"

MotoGP
Aprilia-Werksduo mit Titelpotenzial: "Wir machen uns besser"

MotoGP 2026 live: Das Wochenende in Barcelona im TV und Stream

MotoGP
Le Mans
MotoGP 2026 live: Das Wochenende in Barcelona im TV und Stream

"Nichts mit Racing zu tun": Jos Verstappen schießt gegen F1-Regeln

Jos Verstappen ledert gegen das neue Reglement der Formel 1 - Der Vater des viermaligen Weltmeisters sieht den echten Rennsport in Gefahr

"Nichts mit Racing zu tun": Jos Verstappen schießt gegen F1-Regeln

Jos Verstappen wettert gegen die neuen Formel-1-Regeln

Foto: Getty Getty

Jos Verstappen hat kein gutes Haar am neuen Formel-1-Reglement gelassen, das zur Saison 2026 eingeführt wurde. Der Vater des viermaligen Weltmeisters Max Verstappen kritisiert, dass das Spektakel zwar für mehr Chaos sorge, der echte Rennsport dabei aber auf der Strecke bleibe.

Die neuen Regeln setzen auf eine fast paritätische Aufteilung (50:50) zwischen Verbrennungs- und Elektromotor, aktive Aerodynamik, einen speziellen Überholmodus sowie kleinere und leichtere Chassis. Doch die Reaktionen im Fahrerlager fallen bisher gemischt aus. Kritiker wie Verstappen Senior monieren, dass es für die Piloten mittlerweile mehr um das Energiemanagement als um das Fahren am Limit gehe.

"Ich war Ende Januar bei den privaten Testtagen in Barcelona vor Ort", berichtet Jos Verstappen gegenüber De Telegraaf. "Einerseits hat man riesigen Respekt vor Red Bull und dem, was sie mit ihrem eigenen Motor erreicht haben. Aber dann fährt Max auf die Strecke und man merkt schnell, dass es ihm überhaupt keinen Spaß macht, diese Autos zu fahren. Und ich verstehe seinen Frust vollkommen."

"Belohnung für Mut und Können fehlt"

Der ehemalige Formel-1-Pilot findet deutliche Worte für die Charakteristik der aktuellen Fahrzeuggeneration: "Als Fahrer solltest du für deinen Mut und dein Können belohnt werden. Aber heute ist es so: Wenn du in einer Kurve so hart wie möglich pushst, bist du am Ende der Runde eigentlich langsamer."

Das nimmt laut Verstappen das komplette Renngefühl. "Sie sind die ganze Zeit nur damit beschäftigt, die Batterie zu verwalten. Das macht es auch für einen Fahrer wie Max schwieriger, den Unterschied auszumachen."

Kritik an künstlichen Überholmanövern

Während Befürworter der Regeln auf die gestiegene Anzahl an Überholvorgängen in der bisherigen Saison verweisen, wischt Verstappen diese Argumente vom Tisch. "Das ist nicht der Kern des Rennsports", betont er. "Der Punkt ist, dass man als Fahrer sein Talent kaum noch zeigen kann."

Für ihn gehöre das klassische Duell dazu: "Sich im Windschatten an jemanden heranzusaugen und ihn dann auf der Bremse auszuspielen - das ist es, worum es im Rennsport meiner Meinung nach geht. Jetzt sieht man viele Überholmanöver mitten auf der Geraden, nur weil der andere Fahrer keine Energie mehr übrig hat."

Sein knallhartes Fazit: "Tut mir leid, aber das hat nichts mit Überholen zu tun. Was die Formel 1 damit macht, ist Chaos zu kreieren. Und dieses Chaos zieht ein gewisses Publikum an. Aber mit Racing hat das nichts zu tun."

Vorheriger Artikel Ziel erreicht: Erste Grand-Prix-Distanz für Aston Martin durch Fernando Alonso
Nächster Artikel Teamchef macht Druck: Die FIA muss endlich handeln!

Aktuelle News