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Nico Hülkenberg: Geheimer Test im Lamborghini Huracan GT3!

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Track day with Nico Hülkenberg

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Foto: mcchip-dkr

Nico Hülkenberg (links) testet auf dem Nürburgring für das Team mcchip-dkr, das bis Ende 2019 den Lamborghini auf der Nürburgring-Nordschleife eingesetzt hat

Track day with Nico Hülkenberg

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Teameigner Danny Kubasik hat Hülkenberg im April zu einem Duell herausgefordert, auf das er aber verzichtete

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Der Lamborghini Huracan GT3 leistet mindestens 550 PS und viel Abtrieb

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Der Bolide wird 2020 für einen Kunden in einer DTM-Rahmenrennserie eingesetzt

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Hülkenberg nutzt die Zeit, als der Kunde auf ein anderes Fahrzeug umsteigt, um dem Team mcchip-dkr wertvolles Feedback zu liefern

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Seine Zeiten sind auf Anhieb auf Spitzenniveau

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Hülkenberg bestaunt hier einen Porsche 911 GT2 RS Clubsport mit dem Fahrerkunden Mike Hansch - mit einem ähnlichen Modell absolviert er nach dem Test noch einige Runden auf der legendären Nürburgring-Nordschleife

Autor:
02.06.2020, 13:23

Nico Hülkenberg fährt für das Team mcchip-dkr einen Test auf dem Nürburgring - Challenge bleibt vorerst aus - Comeback im Sportwagen?

Er hat es getan: Wie 'Motorsport.com' erfahren hat, hat Nico Hülkenberg den versprochenen Test auf einem Lamborghini Huracan GT3 auf der Nürburgring-Grand-Prix-Strecke absolviert. Das Team mcchip-dkr nutzte die wiedereröffnete Nürburgring-Grand-Prix-Strecke, um zwei Autos zu testen. Dabei stieg auch Nico Hülkenberg ins Cockpit.

Der Motorentuner aus Mechernich testete am vergangenen Freitag und Samstag den Lamborghini insbesondere für Mike Hansch, der damit 2020 im GTC Race im Rahmen der DTM an den Start gehen wird. Da Hansch aber auch noch mit einem zweiten Fahrzeug - einem Porsche 911 GT2 RS Clubsport - vor Ort war, blieb Fahrzeit für Hülkenberg.

Dass Hülkenberg auf dem GT3-Boliden gefahren ist, hat sich eher zufällig ergeben. Der ehemalige Formel-1-Fahrer war zufällig gerade in Deutschland, sodass er seinen Teil des April-Versprechens einlösen konnte.

"Er war auf Anhieb so schnell, wie man mit einem GT3 auf dieser Strecke eben ist", sagt mcchip-dkr-Chef Danny Kubasik gegenüber 'Motorsport.com'. "Außerdem hat er uns gutes Feedback gegeben. Ich denke, dass er sofort der Musik wäre."

Nico Hülkenberg

Aufgrund der COVID-19-Pandemie musste sich Hülkenberg strengen Hygiene-Vorkehrungen unterwerfen

Foto: mcchip-dkr

Damit nicht genug: Am Abend nach dem Test verausgabten sich Hülkenberg und Kubasik auf GT2-MR-Porsches auf der Nürburgring-Nordschleife. Hülkenbergs Erfahrungen in der "Grünen Hölle" halten sich bisher in Grenzen: 2010 war er auf dem Porsche 911 GT3 Hybrid für drei Runden unterwegs, 2017 auf einem straßenzugelassen Porsche GT3.

Warum das Duell ausblieb

Nur zu einer Sache ist es nicht gekommen: Kubasik hatte Hülkenberg im April zu einem Duell herausgefordert, bei dem beide Fahrer fünf Runden auf dem Grand-Prix-Kurs absolvieren sollten. Kubasik wollte sich aber ganz auf seinen Kunden konzentrieren, obwohl Mike Hansch wohl dafür offen gewesen wäre, das Lambo-Cockpit für die Challenge kurzzeitig zu räumen.

Doch angesichts der verlorenen Zeit durch die Coronakrise verzichtete Kubasik auf einen eigenen Stint. "Da kann ich mich nicht eine Stunde lang selbst ins Cockpit setzen, das gehört sich nicht. Wir sind ein Kundensportteam", sagt er. Es soll noch "etwas" in diese Richtung kommen, wann und wo kann er aber derzeit nicht sagen.

Und Hülkenberg? Plant er eventuell ein Comeback im Motorsport mit Lamborghini auf der Nürburgring-Nordschleife, wie es Kubasik in seinem April-Video provokativ formulierte? Danny Kubasik, in der VLN bislang unter dem Namen "Dieter Schmidtmann" unterwegs gewesen, lässt sich nicht in die Karten schauen: "Mal schauen, was da dieses Jahr noch kommt. Wir sind für alles bereit."

Mit Bildmaterial von mcchip-dkr.

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