Nico Hülkenberg: Lieber Formel 1 statt Le Mans

Formel-1-Fahrer Nico Hülkenberg schließt aus, dass er einen Grand Prix auslassen könnte, um seinen Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans zu verteidigen.

Dergleichen stand im Raum, nachdem die Formel 1 einen modifizierten Kalender für 2016 präsentiert hatte, in dem der Große Preis von Aserbaidschan mit dem 24-Stunden-Klassiker kollidiert.

Hülkenberg würde „nur zu gern“ erneut mit Porsche in Le Mans antreten, schließlich hat er das wohl berühmteste Langstrecken-Rennen 2015 gleich bei seinem Debüt gewonnen.

Doch dafür will er nicht auf einen Formel-1-Grand-Prix verzichten, wie er sagt: „Ich bin vertraglich gebunden, in der Formel 1 zu fahren. Das ist meine Hauptaufgabe.“

Es sei auch nicht zielführend, den Automobil-Weltverband zu ersuchen, die Terminkollision zu überdenken. „Das ist etwas, das nicht in meiner Macht steht“, meint Hülkenberg.

„Was auch immer entschieden wird, damit müssen wir uns arrangieren und es akzeptieren, ganz einfach.“

Porsche hält den Platz von Hülkenberg vorerst trotzdem offen. „Aber irgendwann kommen wir an einen Punkt, an dem eine Entscheidung her muss“, sagt Hülkenberg. „Doch bis dahin ist noch etwas Zeit.“

„Jetzt haben wir zwar einen Kalendervorschlag, aber wir wissen aus Erfahrung, dass es später noch Änderungen geben kann.“

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