Nico Rosberg in Sochi: Schnellste Rennrunde im Sicherheitsmodus

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Nico Rosberg in Sochi: Schnellste Rennrunde im Sicherheitsmodus
Pablo Elizalde
Autor: Pablo Elizalde
04.05.2016, 14:36

Wie das Mercedes-Team offenbart, fuhr Nico Rosberg auf dem Weg zu seinem vierten Saisonsieg im programmierten Schongang, legte damit aber dennoch die schnellste Runde des Rennens hin.

1. Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 Team, mit dem Pokal
1. Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 Team; 2. Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 Team, feiern mit dem Team
Podium: 1. Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 Team
1. Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 Team W07, im Parc Fermé
1. Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 Team W07
Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 Team W07
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 Team W07, in der Startaufstellung
Polesitter Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 Team

Beim Grand Prix von Russland in Sochi fuhr Nico Rosberg nicht nur zu seinem vierten Sieg beim vierten Rennen der Formel-1-Saison 2016. Dem Mercedes-Piloten gelang am Wochenende gar das Triple aus Pole-Position, schnellster Rennrunde und Sieg. Dies hatte Rosberg zuvor erst einmal (Mexiko 2015) geschafft.

Bildergalerie: Nico Rosbergs Triple beim Grand Prix von Russland

Rosbergs schnellste Runde am Sonntag in Sochi (1:39.094 Minuten) war mehr als sechs Zehntelsekunden schneller als jene von Felipe Massa. Der Williams-Pilot belegte mit 1:39.743 Minuten Platz zwei in der Tabelle der schnellsten Rennrunden beim Grand Prix von Russland.

Wie Mercedes nun offenbart, war Rosberg auf seiner schnellsten Rennrunde, die er im 52. von 53 Umläufen hinlegte, keineswegs am Limit unterwegs. Stattdessen war der F1 W07 mit der Startnummer 6 auf Schongang programmiert. Die Mercedes-Antriebseinheit arbeitete im Sicherheitsmodus.

"Kurz nach seinem Boxenstopp gab es ein Alarmsignal von Nicos MGU-K", so Mercedes am Mittwoch. Und weiter: "Wir verbrachten einige Runden damit, um sicherzustellen, dass der Vorsprung auf Lewis groß genug ist, um es etwas ruhiger angehen zu lassen. Dann gab uns die FIA grünes Licht für eine andere Einstellung, mit der wir das Problem kontrollieren konnten."

"Als er in der vorletzten Runde die schnellste Runde des Rennens fuhr, war er noch immer im Sicherheitsmodus unterwegs. Das zeigt, wie gut das Auto am gesamten Wochenende war", so das Mercedes-Team in seiner Mitteilung am Mittwoch.

Gerüchten, wonach es bei Mercedes in dieser Saison eine Verschwörung gegen Lewis Hamilton gebe, entgegnete Motorsportchef Toto Wolff abweisend.

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