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"Noch etwas Kapazität" beim Kalender: 22 Rennen noch nicht das Ende

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"Noch etwas Kapazität" beim Kalender: 22 Rennen noch nicht das Ende
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper
31.10.2019, 15:49

Formel-1-Boss Chase Carey erklärt, dass der Kalender der Königsklasse noch weiter wachsen könnte - Allerdings gelte hier das Motto "Qualität vor Quantität"

Es ist kein Geheimnis, dass Liberty Media den Kalender der Formel 1 noch weiter vergrößern könnte. Mit 22 Rennen steht der Königsklasse 2020 bereits die längste Saison aller Zeiten bevor. Damit muss das Ende der Fahnenstange aber noch nicht erreicht sein. "Wir wissen, dass die Abnutzung in diesem Sport sehr hoch ist. Daher gibt es bei der Anzahl der Rennen ein Limit", ist sich Formel-1-Boss Chase Carey bewusst.

"Es gibt keine magische Zahl", erklärt er im Hinblick auf eine mögliche GP-Obergrenze und erklärt: "Wir denken, dass wir noch immer etwas Kapazität haben. Auch wenn wir wissen, dass Teams oder Fahrer auf Nachfrage immer sagen werden, dass sie lieber 21 statt 22 oder 23 Rennen haben würden." Mit anderen Worten: Liberty hält den Kalender mit 22 Rennen noch immer nicht für ausgereizt.

Carey erinnert daran, dass man die Testtage für die Saison 2020 im Gegenzug für das 22. Rennen etwas zusammengestrichen hat. So gibt es zum Beispiel vor Saisonstart nur noch sechs statt wie bislang acht Tage in Barcelona. "Wir versuchen auch, das Wochenende weniger anstrengend zu machen, indem wir ihnen etwas mehr Flexibilität geben", erklärt Carey weiter.

Neue Rennen: "Qualität geht vor Quantität"

Eine Verkürzung der Wochenenden sei zwar nicht geplant, denn: "Für die Veranstalter ist es wichtig, dass die Events über drei Tage gehen", erklärt Carey. Es sei allerdings möglich, den Teams bei der Ankunft an der jeweiligen Strecke etwas mehr Spielraum zu geben. "So können wir woanders Tage aus dem Kalender herausnehmen, ohne den Sport für die Fans zu schwächen", erklärt er.

Chase Carey

Chase Carey möchte mit der Formel 1 neue Märkte erschließen

Foto: LAT

"Für Teams, Fahrer und alle, die dabei sind, wird es etwas besser zu managen", ist er sich sicher. An Interessenten für weitere Rennen mangelt es jedenfalls nicht. "Die Nachfrage übersteigt aktuell das Angebot", sagt Carey und verrät: "Wir haben buchstäblich auf jedem Kontinent abgesehen von Antarktika Gespräche geführt." Schnellschüsse soll es allerdings nicht geben.

"Ich denke, Qualität geht vor Quantität. Wenn wir ein Rennen [zum Kalender] hinzufügen, dann wollen wir sicher sein, dass es dem Sport etwas Besonderes bietet", betont er. Vietnam, wo die Formel 1 2020 zum ersten Mal fahren wird, sei zum Beispiel ein "unglaublich aufregendes Land", so Carey. "Das Land ist unglaublich enthusiastisch, und wir denken, dass es ein großartiges Rennen wird", erklärt er.

Traditionsrennen in Europa sollen bleiben

"Zandvoort hat einen Vertrag über drei Jahre, und alle drei Jahre sind schon ausverkauft", verrät er im Hinblick auf das zweite neue Rennen 2020. Gleichzeitig betont Carey, dass man zwar neue Märkte erschließen wolle - allerdings nicht auf Kosten der Traditionsrennen in Europa. Als Beispiel nennt er Monza und Silverstone, mit denen man den Vertrag in diesem Jahr jeweils verlängert hat.

"Aber wir wollen auch in Asien und Amerika wachsen", stellt er klar. Aktuell halte man Ausschau nach den "richtigen Events" für diesen Plan. Bestehende Rennen sollen dafür aber nicht aus dem Kalender fliegen. Ohnehin erinnert Carey daran, dass die meisten Rennen "langfristige" Verträge haben. "Und wir wollen auch, dass sie langfristig sind. Wir schätzen langfristige Partnerschaften", betont er.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Urheber Ruben Zimmermann