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Norris Zehnter in Barcelona: "Hätte mehr Risiken eingehen sollen"

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Norris Zehnter in Barcelona: "Hätte mehr Risiken eingehen sollen"
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper

Lando Norris bezahlt für eine schlechte Startphase in Barcelona und wird nur Zehnter - Rückblickend glaubt der McLaren-Pilot, nicht genug Risiko eingegangen zu sein

McLaren-Pilot Lando Norris qualifizierte sich in Barcelona als Achter, verlor aber am Start sowohl an Pierre Gasly (AlphaTauri) und Charles Leclerc (Ferrari) je eine Position und fiel auf Platz zehn zurück. Als Zehnter kam er am Ende auch ins Ziel. Im Nachhinein gibt er zu, nicht genug Risiken eingegangen zu sein.

"Ich habe in Kurve 1 einfach nicht genug riskiert", sagt Norris. "Und dort habe ich meine Position verloren. Das ist also etwas, das ich beim nächsten Mal einfach besser machen muss. Es ist eben einfach ein Risiko in der ersten Kurve, es ist immer ein Risiko. Aber vielleicht hätte ich mehr Risiken eingehen sollen."

Die zwei verlorenen Positionen am Start erwiesen sich für den jungen Briten als teuer. Er verbrachte den Großteil des Rennens damit, dem AlphaTauri hinterher zu jagen, kam aber nicht über Platz zehn hinaus. Und das obwohl der Ferrari-Pilot vor ihm nicht Leclerc, sondern dessen Teamkollege Sebastian Vettel war.

Norris: "War ziemlich glücklich mit dem Auto"

"Ich weiß, es ist ein sehr schwieriges Rennen, eine sehr schwierige Strecke, was das Überholen betrifft. Also wird jede kleine Position in einem Rennen wirklich helfen. Vielleicht hätte ich also wirklich mehr riskieren sollen", grübelt Norris. Dabei betont er: "Das ist etwas, das ich seit dem letzten Jahr sehr verbessert habe."

Bisher sei er immer "das richtige Maß an Risiko" eingegangen, aber dieses Mal eben einfach nicht genug. "Und das ist auf mich zurückgefallen. Manchmal profitiert man davon, manchmal verliert man deswegen. So ist das eben. Dieses Wochenende hat es nicht geklappt", resümiert der McLaren-Fahrer etwas geknickt.

Er weiß: Platz zehn entsprach nicht dem Potenzial des Autos, zumal sein Teamkollege Carlos Sainz einen starken sechsten Platz belegte. "Ich war ziemlich glücklich mit dem Auto, es fühlte sich wirklich gut an", bestätigt Norris. "Wir haben nur im letzten Sektor gekämpft, das ist der eine Sektor, in dem man wirklich gut sein muss."

McLaren-Teamchef: Kein Windschatten am Start

"So konnte ich in Sektor 1 und 2 immer mithalten und ein bisschen angreifen. Aber jedes Mal, wenn wir in die letzte Schikane kamen, war die Traktion von Gasly in der Schikane viel besser als meine. Und ich konnte einfach nie etwas tun. Ich kam nie nah genug heran, um auch nur in die erste Kurve anzugreifen", erklärt der 20-Jährige.

Folglich steckte er die meiste Zeit hinter Gasly fest. "Wir haben ein paar Dinge ausprobiert, mit Strategie und so weiter", verrät Norris. "Aber am Ende hat nichts wirklich funktioniert. Ich denke, es ist immer noch ein guter Job des Teams. Ein gutes, anständiges Wochenende für uns." Auch wenn mehr drin gewesen wäre.

Vor allem mit einer besseren ersten Runde. McLaren-Chef Andreas Seidl analysiert: "Lando hat beim Start des Rennens leider keinen Windschatten in die erste Kurve bekommen. Hier haben wir rund 600 Meter von der Startposition bis zur ersten Kurve. Es ist eine der längsten Geraden, die wir vor der ersten Kurve haben."

"Wenn man es nicht schafft, einen Windschatten zu bekommen, weil nur wenige Autos vor einem sind, dann verliert man. Das ist ihm leider passiert", so Seidl weiter. "Dann war sein Rennen so gut wie beendet. Was immer wir strategisch versuchten, er steckte immer im Verkehr fest und konnte das Tempo des Autos nicht nutzen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Event Barcelona
Subevent Nach dem Rennen
Fahrer Lando Norris
Teams McLaren F1 Team
Urheber Juliane Ziegengeist