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Viermal "nein" in acht Worten: So frustriert ist Lance Stroll

Formel-1-Fahrer Lance Stroll verzieht das Gesicht

Foto: Getty Getty

Aston-Martin-Fahrer Lance Stroll stellte nach dem Qualifying zum Grand Prix von China 2026 in Shanghai (alle Einheiten hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!) seinen ganzen Frust über die sportliche Situation im Team zur Schau: Die Antworten in seiner Medienrunde bestanden aus nur acht Worten. So lief das "Gespräch":

Frage: "Hat sich im Vergleich zu Melbourne etwas verändert?

Lance Stroll: "Nein."

Frage: "Wird es nicht wenigstens dadurch besser, dass ihr mehr Runden fahrt?"

Stroll: "Nein."

Frage: "Im Rennen?"

Stroll: "Nein."

Frage: "Okay. Gibt es irgendetwas Positives?"

Stroll: "Derzeit nicht so viel, nein."

Das Qualifying-Ergebnis jedenfalls bot kaum Anlass zur Zuversicht: Stroll blieb in Q1 bei 2,820 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit auf Platz 21 sogar hinter Valtteri Bottas im Cadillac zurück und lag nur vor dessen Teamkollegen Sergio Perez. Neben Stroll schied auch Fernando Alonso auf Platz 19 bereits im ersten Qualifying-Segment aus.

Beide Fahrer äußerten sich zumindest in der Pressemitteilung von Aston Martin in wenigen Sätzen zu ihrem Abschneiden. Stroll sprach von einer "herausfordernden Qualifikation" und gab an, er habe mit der Balance, Untersteuern und blockierenden Hinterrädern gekämpft. "Das machte das Auto unvorhersehbar."

Alonso glaubt: Mehr geht derzeit nicht für Aston Martin

Alonso sagte: "Ich habe den Eindruck, ich habe alles aus dem Auto herausgeholt. Mehr war nicht drin." Zum Weiterkommen ins zweite Qualifying-Segment fehlten ihm rund 1,1 Sekunden und über vier Zehntelsekunden auf das nächstbeste Fahrzeug vor ihm.

"Uns fehlt es einfach an Leistung", erklärte Alonso bei DAZN. "Wir hatten drei Reifensätze und damit dreimal die Möglichkeit, unsere Runde in einzelnen Passagen zu optimieren. Mehr ging nicht. Jetzt geht es für uns darum, im Grand Prix durchzukommen. Es wäre gut, erstmals das Ziel zu sehen. Das hat im Sprint geklappt, also schauen wir mal, ob wir am Sonntag eines oder beide Autos durchkriegen."

Zumindest Honda-Chefingenieur Shintaro Orihara wirkt zuversichtlich: "Die Zielankunft im Sprint zeigt, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen. Das spricht für die gesteigerte Zuverlässigkeit von Honda und stärkt unser Selbstvertrauen. Wir sehen gute Fortschritte und arbeiten weiter hart daran, die Zuverlässigkeit zu verbessern."

"Jetzt wollen wir die komplette Grand-Prix-Distanz schaffen. Denn jede einzelne Runde ist wichtig für Honda und Aston Martin. Wir wollen nämlich bestätigen, dass unsere Maßnahmen greifen."

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