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Nur der Anfang: Red-Bull-Boost dank großem Spanien-Update?

Red Bull bringt in Barcelona ein großes Update für den RB14 und will die Lücke zur Spitze schließen - In den folgenden Rennen soll es weitere neue Teile geben

Red Bull Racing RB14 sidepod and barge board detail
Red Bull Racing RB14 sidepod and barge board detail
Red Bull Racing RB14 rear wing detail
Red Bull Racing RB14 rear wing detail
Red Bull Racing RB14 sidepod detail
Red Bull Racing RB14 sidepod and barge board detail
Red Bull Racing RB14 sidepod and barge board detail
Red Bull Racing RB14 sidepod and barge board detail
Red Bull Racing RB14 sidepod and barge board detail
Red Bull Racing RB14
Red Bull Racing RB14 nose and front wing

Der Saisonauftakt 2018 verlief für Red Bull nicht nach Plan. Zwar konnte Daniel Ricciardo - mit freundlicher Safety-Car-Unterstützung - das Rennen in China gewinnen. Insgesamt bleiben die Bullen bisher aber hinter den Erwartungen zurück. In Bahrain und zuletzt in Baku musste man jeweils einen Doppelausfall verkraften, und so liegt man in der WM nach nur vier Rennen bereits 59 Punkte hinter Spitzenreiter Ferrari.

In der Fahrerwertung läuft es kaum besser. Ricciardo hat als Fünfter 33 Punkte Rückstand auf WM-Leader Lewis Hamilton und Max Verstappen liegt als Achter sogar hinter Fernando Alonso (McLaren) und Nico Hülkenberg (Renault). Trotzdem gibt man sich bei Red Bull kämpferisch und hofft in den kommenden Wochen auf einen Aufschwung. Dabei helfen soll unter anderem ein erstes großes Update-Paket an diesem Wochenende in Barcelona.

So wurde der RB14 unter anderem im Bereich der Seitenkästen beziehungsweise der Bargeboards überarbeitet. "Das Auto wird etwas anders aussehen", kündigt Ricciardo an. Wichtig sei aber letztendlich, "wie sich das Auto fährt, und wie es sich auf der Strecke schlägt." Der Australier ist sich bewusst: "Natürlich schauen viele Leute auf uns, weil wir die Erwartungen bis jetzt noch nicht erfüllen konnten."

Vor allem im Qualifying haben die Bullen weiterhin Schwierigkeiten, mit Mercedes und Ferrari mitzuhalten. Hier ist man auch von Motorenpartner Renault abhängig. Doch das Team möchte sich nicht aus der Verantwortung ziehen und tut auch selbst alles, um den RB14 noch schneller zu machen. "Am Kurveneingang könnten wir etwas mehr Stabilität am Heck des Autos gebrauchen", nennt Ricciardo einen Bereich.

Ähnliche Red-Bull-Formkurve wie 2017?

"Wir werden sehen, wie sich das Auto an diesem Wochenende ändert. Momentan ist eine Vorhersage schwierig, denn es sind viele neue Teile am Auto", erklärt der Australier und verrät: "In den kommenden Rennen werden wir noch weitere neue Teile bringen." Denn das große Barcelona-Update soll lediglich der Anfang sein. "Es ist eine fortwährende Entwicklung während des Jahres", erklärt Ricciardo.

Aus diesem Grund sieht er das Rennen in Spanien auch nicht als überdurchschnittlich wichtig an ."Ich sehe es nicht als kritisches Wochenende", nimmt er den Druck etwas von seinem Team. Und auch Verstappen erklärt selbstbewusst: "Ich mache mir überhaupt keine Sorgen. Es wäre viel beunruhigender, wenn wir wirklich langsam wären." Denn verhältnismäßig war der Saisonstart der Bullen gar nicht so schlecht.

"Als Team waren wir immer gut darin, (das Auto; Anm. d. Red.) während einer Saison weiterzuentwickeln", erinnert Ricciardo. So sei man im vergangenen Jahr zu diesem Zeitpunkt der Saison "nicht sehr gut" gewesen. "Dann haben wir uns während des Jahres sehr stark verbessert. Wir werden sehen, was dieses Wochenende bringt. Ich hoffe, dass es ein großer Schritt vorwärts wird", so Ricciardo.

Fortschritte im Qualifying?

"Hoffentlich können wir die Lücke etwas schließen", erklärt auch Verstappen, der sich "vor allem" am Samstag Fortschritte erhofft. "Es wäre toll, im Qualifying etwas näher dran zu sein", so der Niederländer. Eine Prognose will er allerdings noch nicht abgeben. Schließlich müsse man abwarten, "was die anderen Teams mitbringen." Denn nicht nur Red Bull bringt zum Europaauftakt ein großes Paket.

Auf die Frage, ob man hier um das Podium kämpfen kann, antwortet Verstappen daher zurückhaltend: "Das kann ich noch nicht sagen. Morgen werden wir mehr wissen." Klar ist für ihn aber: "Wenn es hier sehr gut läuft, dann wird es auch für Monaco gut sein." Denn auf beiden Strecken spielt die Aerodynamik eine große Rolle. Ist Red Bull also in Barcelona schnell, dürften sie auch beim folgenden Rennen im Fürstentum gute Karten haben.

Grundsätzlich ist Verstappen jedenfalls optimistisch: "Ich bin immer positiv eingestellt und glaube daran, dass wir mit unseren Upgrades einen guten Schritt nach vorne machen können." Teamkollege Ricciardo erklärt derweil, dass vor allem der Freitag an diesem Wochenende ein wichtiger Tag sei. In den beiden Trainings möchte man dann so viel wie möglich über die neuen Teile lernen.

Mit Informationen von Edd Straw

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