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Nur der "Bremsfuß": Räikkönens Verletzung "ziemlich egal"

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Nur der "Bremsfuß": Räikkönens Verletzung "ziemlich egal"
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble
05.09.2019, 19:22

Kimi Räikkönen erinnert sich vor dem Ferrari-Heimrennen in Monza an seine Zeit bei den Roten - Seine Muskelverletzung hindert ihn nicht beim Fahren

Kimi Räikkönen kommt als letztjähriger Polesetter nach Monza. Mit seinem neuen Team wird er aber auch 2019 ein Heimrennen in Italien bestreiten. Nur der linke Fuß ist weiterhin angeschlagen, nachdem er sich in der Sommerpause eine Muskelzerrung zugezogen hatte. Das sei aber kein Problem, gibt der bald 40-Jährige Entwarnung.

"Ich hatte mich in der Sommerpause am Bein verletzt. Es ist noch nicht bei hundert Prozent, aber beim Fahren war es okay. Und das zählt", schildert Räikkönen seinen derzeitigen Zustand. Nachsatz: "Es ist das Bremsbein, daher ist das ziemlich egal", sorgt der "Iceman" für Gelächter in seiner Medienrunde.

Der Gasfuß sei sowieso wichtiger, vor allem auf den langen Geraden in Monza. Mit der Verletzung überstand er bereits das Rennen in Belgien ohne Probleme - obwohl sein Zwischenfall mit Max Verstappen fast das vorzeitige Aus bedeutet hätte.

"Iceman" hofft auf "ähnlichen Speed" wie in Spa

"Wir sind weitergefahren, weil man in einem Rennen nie wissen kann, was passiert. Das Auto war nicht im besten Zustand nach dem Unfall, aber manchmal hat man Glück." In jenem Fall eher weniger, denn Räikkönen kam abgeschlagen als 16. ins Ziel.

Lag er vor einem Jahr im königlichen Park im Ferrari noch in Führung, muss er 2019 die Erwartungen etwas zurückschrauben. Was ist für Räikkönen in Monza möglich? "Schwer zu sagen, denn ich bin zum ersten Mal mit dem Team hier. Für uns ist es auch ein Heimrennen."

"Hoffentlich werden wir einen ähnlichen Speed wie beim vergangenen Rennen haben." In Belgien konnte er sich auch dank der Ferrari-Power im Heck in den Top 10 qualifizieren und lag in der Startaufstellung auf aussichtsreicher sechster Position.

Da das Abtriebsniveau ähnlich niedrig sein wird wie in Spa-Francorchamps und gleichzeitig Topspeed gefragt ist, rechnet er sich durchaus Chancen auf einen starken Punkteplatz aus. "Mal schauen, was das Wetter am Wochenende macht. Es soll etwas wechselhaft werden."

Tatsächlich könnte der Regen für Spannung in Italien sorgen. "Hoffen wir, dass wir einen ähnlichen Speed [wie in Spa] haben." Im Gegensatz zu den anderen Ferrari-betriebenen Piloten fährt er allerdings weiterhin mit einer etwas älteren Spezifikation.

"Ich habe schon meinen dritten Motor drin. Es ist okay, es gibt kein Problem." Beim nächsten Wechsel würde er eine Strafe kassieren. Wann dieser Wechsel vollzogen wird, weiß der Finne nicht. "Keine Ahnung", kommentiert er.

Räikkönen: Wie sehr vermisst er Ferrari?

Eine besondere Ehre wurde ihm bereits vor dem Italien-Rennwochenende zuteil. Räikkönen wurde zur 90-Jahr-Feier der Edelmarke Ferrari nach Mailand eingeladen, wo am Mittwoch in der Innenstadt mit aktuellen und ehemaligen Ferrari-Piloten vor hunderten Tifosi gefeiert wurde.

Immerhin: Räikkönen ist bislang weiterhin der letzte Weltmeister auf Ferrari. "Ich habe natürlich eine Vergangenheit mit Ferrari, weshalb sie mich gebeten haben, dabei zu sein. Für mich war das okay, denn ich wäre ja sowieso heute Morgen hergekommen. Es war schön. Für die Tifosi war das großartig."

Luca Badoer, Kimi Räikkönen, Antonio Giovinazzi, Jean Alesi, Mick Schumacher

Räikkönen (ganz links) war einer der Ex-Ferrari-Piloten in Mailand

Foto: LAT

Er freute sich über die Einladung: "Das war eine schöne Geburtstagsfeier." Vermisst er das Gefühl, Ferrari-Fahrer zu sein - vor allem vor dem Heimrennen der Truppe? "Keine Ahnung", entgegnet er gewohnt cool. "Ich schaue nicht so viel in die Vergangenheit. Ich hatte dort eine tolle Zeit."

Räikkönen konnte mit der Scuderia von 2007 bis 2009 und von 2014 bis 2018 insgesamt einen WM-Titel, zehn Siege, 52 Podestplätze und sieben Pole-Positionen einfahren. "Ich war viele Jahre dort, und wir haben zusammen Titel gewonnen. Es ist toll, ein Teil ihrer Geschichte zu sein. Wenn ich sie sehe, dann sprechen wir noch immer miteinander. Aber es ist okay, wie es jetzt ist."

Mit Bildmaterial von LAT.

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