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Foto: Cadillac Communications

Ferrari hat heute eine mehrjährige Vereinbarung mit Andretti Formula Racing bekannt gegeben, um den Formel-1-Einstieg des Cadillac-Teams ab 2026 mit Antriebseinheiten zu unterstützen. Mario Andretti, Vorstandsdirektor des neuen Teams, hatte Ferrari kürzlich noch als "präferierte Wahl" dafür bezeichnet.

Das Team, das von TWG Global - dem neuen Betreiber von Andretti Global - und General Motors geleitet wird, wurde letzten Monat vorläufig als elftes Formel-1-Team für die Saison 2026 akzeptiert. Eine endgültige Bestätigung steht noch aus.

General Motors (GM) wird das Team unter der Marke Cadillac führen. Im Rahmen des zuvor abgelehnten Andretti-Projekts, das keine Aufnahme als elftes Team erhielt, hatte GM angekündigt, einen eigenen Antrieb entwickeln zu wollen.

Dieses Vorhaben sollte jedoch erst ab 2028 realisiert werden, was für die ersten zwei Jahre des Einstiegs eine alternative Antriebslösung erforderlich machte.

Ferrari weiterhin mit zwei Kundenteams

In einer Erklärung von Ferrari heißt es über die künftige Zusammenarbeit in der Formel 1: "Ferrari gibt heute eine mehrjährige Vereinbarung bekannt, die ab 2026 mit Andretti Formula Racing LLC gilt und die Lieferung von Antriebseinheit und Getriebe an das von TWG Global und General Motors geführte Rennteam vorsieht."

 

Die Entscheidung, Cadillac mit Antriebseinheiten zu beliefern, bedeutet für Ferrari, über 2025 hinaus an zwei Kundenteams festzuhalten. Haas bleibt weiterhin eng mit Ferrari verbunden, während Sauber ab 2026 auf Audi-Antriebe umsteigt, wenn das Team zum offiziellen Werksteam des deutschen Herstellers wird.

Ferrari-Teamcher Frederic Vasseur betont: "Es ist großartig, das Engagement eines weiteren amerikanischen Teams zu sehen, das von einer der angesehensten Marken in der Automobilindustrie unterstützt wird - und das zu einer Zeit, in der die Formel 1 in den Vereinigten Staaten immer beliebter wird."

Die Zusammenarbeit bedeute, "dass wir weiterhin zwei 'Kundenteams' haben werden, mit allen Vorteilen, die dies für die technische Entwicklung bei Ferrari mit sich bringt".

Lowdon sieht Ferrari als die beste Wahl

Die Bekanntgabe des Ferrari-Deals ist für das Formel-1-Projekt von GM und TWG Global der nächste wichtige Schritt in der Formierung ihres neuen Teams. In der vergangenen Woche gaben die Marken bereits die Ernennung von Graeme Lowdon, der einst Virgin/Marussia/Manor leitete, zum Teamchef bekannt.

Lowdon hat die Entwicklung des Projekts in den vergangenen drei Jahren maßgeblich vorangetrieben und schwärmt angesichts der Kooperation mit Ferrari: "Wir sind begeistert, mit Ferrari als Antriebs- und Getriebelieferant für unser Cadillac-Team zusammenzuarbeiten und damit zwei bemerkenswerte Vermächtnisse zu vereinen."

"Die Wahl des richtigen Antriebspartners ist entscheidend, und wir vertrauen auf die Leidenschaft, Exzellenz und außergewöhnlichen Fähigkeiten der Mitarbeiter von Ferrari."


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