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Offiziell: Lance Stroll bleibt "über 2025 hinaus" bei Aston Martin

Formel-1-Fahrer Lance Stroll hat eine Jobgarantie bei Aston Martin erhalten und bleibt damit Teamkollege von Fernando Alonso für mindestens weitere zwei Jahre

Offiziell: Lance Stroll bleibt "über 2025 hinaus" bei Aston Martin

Lance Stroll fährt auch weiterhin in der Formel 1 für Aston Martin. Das hat das britische Team vor dem Österreich-Grand-Prix 2024 in Spielberg (hier alle Einheiten im Formel-1-Liveticker verfolgen!) bekanntgegeben.

Die Vertragsverlängerung mit Stroll erstreckt sich demnach auf "2025 und darüber hinaus", umfasst also mindestens noch die Saison 2026 unter dem dann neuen Formel-1-Reglement. Konkrete Angaben über die genaue Laufzeit machte Aston Martin aber nicht.

Damit steht fest: Stroll ist auch weiterhin der Aston-Martin-Teamkollege des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Fernando Alonso, dessen Vertrag bereits vor Wochen ebenfalls bis in die neue Regel-Ära hinein verlängert wurde. (Übersicht: Fahrer und Teams der Formel-1-Saison 2025!)

 

"Ich freue mich unheimlich", sagt Stroll anlässlich der Verkündung. "Es ist schon erstaunlich, wie weit wir es in den vergangenen fünf Jahren gebracht haben. Als Team sind wir so sehr gewachsen, und da kommt noch viel mehr in der Zukunft."

Das greift Teamchef Mike Krack auf, wenn er sagt: Mit Stroll und Alonso verfüge Aston Martin über eine "großartige Ausgangslage, um unsere Ziele zu realisieren". Und: "Wir freuen uns schon jetzt darauf, unglaubliche Erinnerungen zu schaffen und weitere Erfolge zu erzielen."

Der 25-jährige Stroll spiele eine "Schlüsselrolle beim Aufbau des Teams" und wisse vor allem mit seiner technischen Rückmeldung sowie mit seinem "entschlossenen Einsatz im Simulator" zu überzeugen, sagt Krack.

Der mürrische Sohn des Teambesitzers

Stroll fährt bereits seit 2019 für das Team, das sein Vater Lawrence Stroll 2018 als Force India erworben und zunächst als Racing Point weitergeführt hatte. Seit 2021 ist die einstige Jordan-Mannschaft als Aston Martin am Start. Alonso trat dort zur Saison 2023 die Nachfolge von Sebastian Vettel an. Der Deutsche hatte Aston Martin gleich im ersten Jahr den ersten Formel-1-Podestplatz beschert.

Der Vergleich zu seinen Teamkollegen fällt meist zu Ungunsten von Stroll aus, dem zwischendurch sogar Abwanderungsgedanken aus der Formel 1 nachgesagt wurden. Doch entgegen seinem oft mürrischen Auftreten bei Presseterminen beteuerte Stroll stets, weiterhin Grands Prix bestreiten zu wollen. Sein Verbleib bei Aston Martin unterstreicht das.

Lance Stroll

Lance Stroll im Aston Martin AMR24 in der Formel-1-Saison 2024

Foto: Motorsport Images

Im Team seines Vaters genießt Stroll jun. allerdings so etwas wie "Narrenfreiheit": Fehler werden ihm verziehen und er muss auch keine bestimmten Ergebnisse erzielen. Eine Vertragsverlängerung ist nur eine Formsache - und Teamchef Krack erweist sich beim Kommentieren von Strolls Leistungen immer wieder aufs Neue als sehr kreativ und verteidigt seinen Fahrer auch über Fakten hinweg.

Stroll zwischen Genie und Wahnsinn

Punktuell aber wächst Stroll im Rennauto über sich hinaus: 2020 etwa erzielte er beim Türkei-Grand-Prix seine bislang einzige Poleposition und 2017 (für Williams) und 2020 seine bislang einzigen Podestplätze, jeweils als Dritter. Und auch aus schlechten Startplätzen macht Stroll im Rennen mitunter noch ein passables Ergebnis und beweist Aufholqualitäten, manchmal mit gewagten Strategien.

Ebenso gewagt sind manche seiner Fahrmanöver, auch gegen die eigenen Teamkollegen. So gab es bei Aston Martin mehrere Scharmützel mit Vettel oder auch einen Highspeed-Crash mit Alonso beim USA-Grand-Prix 2022 in Austin, als Alonso noch für Alpine antrat. Szenen wie diese bringen Stroll regelmäßig viel Kritik ein.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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